Wirtschaftbeziehungen
„Vertragsflut“ bleibt bei Merkels China-Besuch aus

Insgesamt weist die Handelsbilanz zu China nach offiziellen Zahlen ein Saldo zugunsten der Volksrepublik von 21 Milliarden Euro aus. Nach Thumanns Angaben ist die deutsche Wirtschaft mittlerweile in China gut aufgestellt, so dass es weniger neue Kooperationen oder Firmenneugründungen gibt. „Die deutsche Wirtschaft ist gut positioniert. Es sind bereits umfangreiche Investitionen getätigt.“

Inzwischen seien auch 1 600 mittelständische Unternehmen in der Volksrepublik tätig. Hambrecht fügte hinzu, dass derzeit deshalb vor allem jede Menge von Folgeinvestitionen zu verzeichnen seien. Nach Auffassung beider Wirtschaftsrepräsentanten hat sich in den vergangenen Jahren das Investitionsklima stark verbessert. Die Gesetze hätten mittlerweile westlichen Standard. „Woran es hapert, ist die Umsetzung“, sagte Hambrecht, der für BASF selbst eine Fabrik in China aufgebaut hat.

Offen ist nach wie vor der Weiterbau der Transrapid-Strecke vom Flughafen Pudong Shanghai zum Gelände der Weltausstellung 2010 und zum anderen Shanghaier Flughafen Hongqiao. Vertreter des deutschen Transrapid-Konsortiums zeigten sich nach wie vor zuversichtlich, räumten aber ein, dass die politischen Unsicherheiten um den Sturz des Shanghaier Parteichefs und seiner Günstlinge wegen Korruptionsvorwürfen das Vorhaben verzögere.

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