Wirtschaftliche Zusammenarbeit wird verstärkt
Schröder bietet Libyen Partnerschaft an

Ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit wollen Deutschland und Libyen auf breiter Front ausbauen. Dies vereinbarten Bundeskanzler Gerhard Schröder und Revolutionsführer Muammar el Gaddafi am Freitag zum Abschluss ihrer Gespräche in Tripolis.

HB TRIPOLIS. Schröder hat Libyen bei seinem ersten Besuch die deutsche Unterstützung für den Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation (WTO) zugesagt und das Land auch zu innenpolitischen Reformen aufgerufen. Er würdigte die außenpolitische Öffnung des Landes durch eine Einladung an Präsident Muammar Gaddafi nach Deutschland.

Beim deutsch-libyschen Wirtschaftsforum in Tripolis sagte Schröder am Freitag: „Deutschland wird den Beitritt Ihres Landes zur WTO nach Kräften unterstützen.“ Ein solcher Beitritt werde die Rahmenbedingungen für Investoren deutlich verbessern, sagte der Kanzler, der bei seinem Besuch die Marktchancen deutscher Unternehmen fördern will. Er würdigte die Öffnung des Landes unter Gaddafi. Allerdings wurden in den Gesprächen nach Angaben aus der deutschen Delegation große Meinungsunterschiede über die Rolle der USA deutlich. Gaddafi forderte die USA auf, sich schnellst möglich aus dem Irak zurückzuziehen.

Schröder nannte die politischen und wirtschaftlichen Fortschritte Libyens beeindruckend. Das Land begebe sich aus der langjährigen politischen Isolation und versuche, sich wieder stärker in die internationale Gemeinschaft zu integrieren. „Das Land hat sich politisch verändert“, sagte der Kanzler. „Die Richtung stimmt.“ Die Staatengemeinschaft sei bestrebt, das Land nun auch wieder stärker einzubinden. Ein Termin für den Besuch Gaddafis in Deutschland wurde nicht genannt.

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