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Wirtschaftsflaute: Frankreich räumt Wachstumsschwäche ein

Der französische Präsident Francois Hollande hat zu kämpfen: Seine Umfragewerte sinken. Jetzt muss die französische Regierung auch noch schlechte Nachrichten über das Wirtschaftswachstum melden.

Citroen-Werk in Poissy, in der Nähe von Paris: Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber des Landes. Quelle: Reuters
Citroen-Werk in Poissy, in der Nähe von Paris: Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber des Landes. Quelle: Reuters

ParisDie französische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Regierung im kommenden Jahr wohl noch langsamer wachsen als bislang angenommen. Die Wachstumsprognose der Regierung von 1,2 Prozent müsse möglicherweise etwas reduziert werden, räumte Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault am Montag ein. Die meisten Volkswirte trauen der französischen Wirtschaft 2013 nach einer Stagnation in diesem Jahr lediglich ein Wachstum von 0,5 bis 1,0 Prozent zu.

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Frankreich

Weiterer schlechter Indikator für die wirtschaftliche Lage Frankreichs ist die Zahl der Arbeitssuchenden, die im Juli den höchsten Stand seit drei Jahren erreichte. Wie am Montag bekannt gegeben wurde, waren 2,99 Millionen Menschen als arbeitssuchend gemeldet. Ayrault räumte in dem Zusammenhang ein, es werde schwierig sein, "über den Berg zu kommen, "aber wir kämpfen jeden Tag".

Derzeit steht die französische Wirtschaft am Rande der Rezession und belastet damit auch das Ansehen von Präsident Francois Hollande. Eine Senkung der Wachstumsprognose könnte ihm weitere Popularität kosten. Viele Franzosen sind der Ansicht, dass die Regierung nicht genug gegen die steigende Arbeitslosigkeit unternimmt.

Frankreich Hollande gerät ins Kreuzfeuer

Obwohl Frankreichs Präsident Hollande alles macht, um die Nerven seiner Mitbürger zu schonen, ist er deutlich unbeliebter als seine Vorgänger es kurz nach Amtsantritt waren. Linke und Rechte werden im Zögerlichkeit vor.

Frankreich: Hollande gerät ins Kreuzfeuer

  • 28.08.2012, 09:38 UhrWarum_das_denn

    Sei doch nicht so egoistisch ;-)

    Nimm Dir ein Beispiel an den Rentnern. Die müssen auch noch nebenbei arbeiten, weil die Rente heute schon nicht reicht. Und besser wird's nimmer ...

  • 28.08.2012, 08:24 UhrHenry

    Jetzt werden die Katzen nacheinander aus dem Sack gelassen. Deutschland soll den Haushalt für Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und jetzt auch noch Frankreich finanzieren. Natürlich sind diese Staaten allesamt für den ESM und den Fiskalpakt. Irgendwie ist das eine falsche Freundschaft. Die Hinterhältigkeit kennt keine Grenzen.

    Macht nichts, Deutschland wird sich durch unsinnige Rettungsschirme noch mehr verschulden. 2.000.000.000.000 € Staatsschulden sind noch nicht genug, außerdem werden die Bürger in Deutschland für die netten Nachbarn nebenan sehr gern auf soziale Leistungen verzichten.

  • 28.08.2012, 07:52 UhrRene

    Das Problem: Man wird das wirtschaftliche Scheitern nie dem sozialistischen Gedankengut vorhalten, sondern die Schuld "den" Reichen oder "den" Politikern oder wem auch immer antexten.

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