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Diskussion: Kommentare zu: „Wir vermuten, dass Griechenland nicht zu retten ist“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 11.10.2012, 14:45 UhrDeutscher_im_Ausland

    Mit jedem Tag werden Frau Lagadere und Hollande einen weiteren Schuldenerlass für Griechenland akzeptabler finden. Sind doch die zuvor bei französischen Banken liegenden Forderungen ggü Griechenland inzwischen auf den ESM, die EZB und damit weit überwiegend den deutschen Steuerzahler übertragen worden.
    Vielen Dank, Frau Merkel.
    Ironie der Geschichte: Für diese Dummheit dürfen Sie sich in Griechenland auch noch als Nazi beschimpfen lassen.

    • 11.10.2012, 15:34 Uhrpietmondrian

      Ja, dem ist wirklich nichts essentielles hinzuzufügen. Hollande ist die politische Hollandaise in Persona, er schmiert nur seine politische Stumpfheit in die Getriebe der Societe Generale hauptsächlich, ist deren Sklave und Diener.

    • 12.10.2012, 07:30 UhrOfelas

      Schon mal aufgefallen das die gesamte deutsche Presse die Mechanismen nie dargestellt hat? Wie Frankreich ihre Forderungen an Griechenland , oder die ausstehenden 700 Mrd bei den PIGS + Dexia das niemand bemessen kann weil bis zu 1000 Mrd, nicht selbst begleicht sondern "europaeisiert" was heisst Deutschland zahlt ueberproportional?

  • 11.10.2012, 15:04 Uhrunkenrufer

    "...es gebe Untersuchungen, nach denen die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone um 6,5 Prozent niedriger wäre, wenn es die gemeinsame Währung nicht gäbe..."

    Herr Schäuble, das klingt so, als ob die deutschen Bürger in den letzten 10 Jahren Vorteile vom EURO gehabt hätten. Es mag ja sein, dass einige Unternehmen gut verdient haben. Was aber hat der EURO dem Normalbürger gebracht? Arbeitsplatzverluste, stagnierende Löhne, prekäre Arbeitsverhältnisse, Wertverlust bei den Lebensversicherungen, Erosion der Sparvermögen. Das wiegt schwerer als der Entfall des Geldwechselns beim Reisen in die EURO-Länder. Nein Herr Schäuble, für den deutschen Normalbürger war der EURO bisher ein Verlustgeschäft. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem was uns in den nächsten Jahren noch bevorsteht. Herr Schäffer wird uns als erster Finanzminister der BRD immer in guter Erinnerung bleiben. Herr Waigel und Sie werden als Versager in die Annalen der BRD eingehen.

    • 12.10.2012, 00:29 UhrWiderstand

      @unkenrufer:
      "...es gebe Untersuchungen, nach denen die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone um 6,5 Prozent niedriger wäre, wenn es die gemeinsame Währung nicht gäbe..."

      Es lohnt sich gar nicht mehr, sich über diese völlig absurden Behauptungen von Schäuble aufzuregen. Natürlich kann der jedes Gutachten bestellen, was er haben will. Außerdem nimmt er ja die Kosten der Eurorettung nicht hinein in seine Rechnung. Nach Schäubles Ansicht sind die wertlosen Target2-Forderungen schließlich sicherer als Gold.
      Es ist offensichtlich, dass der Euro sowohl Deutschland (Transferzahlungen) als auch den Mittelmeerstaaten (Vernichtung der Wettbewerbsfähigkeit) schadet. Nach Art eines typischen Schneeballsystems setzt Schäuble immer mehr Geld ein, um damit den unvermeidbaren Zusammenbruch des Euro und damit seinen eigenen Offenbarungseid zu verhindern.
      Der Mann opfert zusammen mit FDJ-Merkel die Zukunft Deutschlands, um halbwegs über die nächsten Wahlen zu kommen. Deutschland steht bald da, wo die DDR 1989 stand, nämlich am Rande des Offenbarungseids. Man muss nur die aufgelaufenen Risiken realistisch bewerten, dann ist das Ende absehbar. Kurz vor der Maueröffnung war für Honecker die Welt auch noch in Ordnung. Der Systemkollaps des Euro kommt so sicher wie das Ende der DDR.

    • 12.10.2012, 09:17 UhrG.N.

      Lieber Unkenrufer,
      "Herr Schäuble, das klingt so, als ob die deutschen Bürger in den letzten 10 Jahren Vorteile vom EURO gehabt hätten."
      Da gibt es noch so einen Witzbold von der SPD namens Lothar Binding, der das auch träumt!
      Der schreibt auch tolle Sachen aus der Traumfabrik und ist stink beleidigt, wenn er 5000 Protes E-Mails von wütenden Bürgern bekommt, die er anschließend beleidigt und verhöhnt! Da können Sie sehen, wie weit sich Politiker von Bürgern entfernt haben!
      Sie vertreten nicht ihre Wähler, sondern ausschließlich ihre Geldbörsen und schrecken vor keinem Hochverrat zurück!

  • 11.10.2012, 15:06 UhrLiberoo

    "Deshalb seien solche Vorschläge, wie sie auch vom IWF kommen, nicht von viel Sachkenntnis gekennzeichnet."

    Was denn, will Dr. Schäuble dem IWF und Catastroika-Mitglied die Kompetenz absprechen? Ist ja ungeheuerlich.

    "Zudem habe EZB-Präsident Mario Draghi habe deutlich gemacht, dass für die EZB ein solcher Forderungsverzicht ebenfalls nicht infrage komme."

    Wieso auch? Die EZB kann doch unbegrenzt griechische Staatsanleihen aufkaufen.

    Hatte die Kanzlerin eigentlich eine große Wirtschaftsdelegation mit nach Griechenland genommen? Warum werden denn nicht große Anstrengungen und Investitionen getätigt, um Griechenland wieder auf die Beine zu helfen?

    Und zu guter letzt: Hat Griechenland schon seine erste Rate an den ESM überwiesen? Fälligkeit 23.10.2012

  • 11.10.2012, 15:09 UhrEuroaus

    „Wir vermuten, dass Griechenland nicht zu retten ist“
    Ihr Deppen!
    Das weiß ich schon lange!!!

  • 11.10.2012, 15:12 Uhrsean

    "...könne die nächste Hilfetranche ausgezahlt werden - und wenn nicht, dann nicht."
    Wer´s glaubt wird selig! Gezahlt wird trotzdem, da bin ich mir sicher. So war´s bisher, so wird´s bleiben.

  • 11.10.2012, 15:23 UhrNumismatiker

    @HB-Redaktion:

    Die Chefin des IWF heißt Christine LAGARDE ;-)

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