Wirtschaftshilfen
Obama drängt Kongress

Der gerade gewählte US-Präsident Barack Obama macht Druck. Der Kongress müsse schnell reagieren und umgehend Hilfen für die angeschlagene amerikanische Wirtschaft beschließen, drängt Obama.

HB CHICAGO. Der erste Teil eines neuen Konjunkturprogramms müsse sofort bereitgestellt werden, forderte der Senator aus Illinois am Samstag in einem Video auf seiner Internetplattform "www.change.gov". "Falls der Kongress keine Sofortmaßnahmen verabschiedet, die der Wirtschaft den Schwung gibt, den sie braucht, dann wird dies meine erste Aufgabe als Präsident sein", versprach Obama, der am 20. Januar 2009 vereidigt wird. Der Kongress soll in der kommenden Woche über Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft beraten.

Mit der schnellen Konjunkturspritze sollten nach Worten Obamas neue Arbeitsplätze geschaffen und unter Druck geratenen Familien geholfen werden. Eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft könne nur über langfristige Investitionen in die Infrastruktur, bei alternativen Energien, in das Gesundheitssystem und in die Bildung erreicht werden. Dies erfordere aber einen "neuen Leistungs- und Opfergedanken" innerhalb der Gesellschaft sowie die Rücksichtnahme aufeinander. Der künftige US-Präsident nahm nicht am Treffen der 20 Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer in Washington teil.

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