Wirtschaftsprogramm vorgestellt
Schwarzenegger: Keine Steuererhöhungen

Der für den Gouverneurposten in Kalifornien kandidierende Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger will den Haushalt des Bundesstaates im Falle seines Wahlsieges durch Ausgabensenkungen und nicht durch Steuererhöhungen sanieren.

Reuters LOS ANGELES. Bei der Vorlage seines Wirtschaftsprogramms am Mittwoch in Los Angeles sagte Schwarzenegger: „Ich bin grundsätzlich gegen Steuer, weil ich das Gefühl habe, dass die Menschen in Kalifornien ausreichend viel Steuer zahlen“. Ein unabhängiger Ausschuss solle die Finanzen des Bundesstaates prüfen. Das hohe Haushaltsdefizit solle durch Ausgabensenkungen abgebaut werden.

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Schwarzenegger hatte den milliardenschweren Financier und Investor Warren Buffett sowie den ehemaligen US-Außenminister George Shultz als hochkarätige Wirtschaftsberater gewonnen. Mit seinen hochkarätigen Unterstützern will Schwarzenegger Kritikern entgegen treten, die den Politikneuling für zu unerfahren für den Gouverneursposten halten.

Wahlumfragen zufolge liegt der Hollywood-Schauspieler im Rennen um den Gouverneursposten vorn, um den sich rund 130 Kandidaten bewerben. Die Neuwahlen waren durch eine Unterschriftenaktion gegen den Amtsinhaber, den Demokraten Gray Davis, erwirkt worden. Seine Gegner werfen ihm vor allem eine schlechte Haushaltsführung vor. Die Wahl findet am 7. Oktober statt.

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