Wirtschatskrise
Rettungsplan für Euro-Länder steht

Die Staaten der Euro-Zone haben sich einem hochrangigen CDU-Abgeordneten zufolge auf einen Rettungsplan für Mitgliedsländer verständigt, die vom Staatsbankrott bedroht sind. Man könne innerhalb von 24 Stunden handeln, sagte er. Aus Regierungskreisen hieß es allerdings inzwischen, man sei noch nicht so weit.

HB BERLIN. Die Europäische Zentralbank, bei der es bereits einen Rettungsfonds gibt, könne bei Bedarf unbegrenzt Liquidität zur Verfügung stellen. „Die Chancen, dass wir helfen müssen, sind größer als die Chancen, dass wir nicht helfen müssen“, sagte Bernhardt.

Jedoch hänge es vom weiteren Verlauf der Wirtschaftskrise ab, ob der Plan tatsächlich umgesetzt werden müsse. Am schwierigsten ist die Lage laut Bernhardt gegenwärtig in Irland, gefolgt von Griechenland. Für Deutschland sei die Gefahr, nicht zu helfen, größer als die Kosten einer möglichen Rettungsaktion.

Aus deutschen Regierungskreisen hieß es allerdings später, man habe sich noch nicht auf einen konkreten Rettungsplan verständigt. Die Äußerungen Bernhardts seien „rein theoretische Spekulationen“, hieß es am Rande des EU-Gipfels. „Wir halten nichts davon, solche Spekulationen öffentlich anzustellen. Kein Mitglied der Euro-Zone ist derzeit von akuten Problemen bedroht“, sagte ein hoher Regierungsbeamter zur Nachrichtenagentur Reuters.

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