Wohnungen und Büros durchsucht
Anti-Terror-Razzia in Italien

Bei einer Terrorismus-Großrazzia haben italienische Sicherheitskräfte zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage Häuser, Wohnungen und Büros durchsucht. Polizei und Carabinieri gingen am Mittwoch im ganzen Land mit über 100 Durchsuchungen und Personenkontrollen gegen Verdächtige vor.

HB ROM. Schwerpunkte der Aktion waren nach Behördenangaben Norditalien, Neapel und Sizilien. Zugleich wurde bekannt, dass Experten einen Terroranschlag bei den Olympischen Winterspielen Anfang nächsten Jahres in Turin fürchten. "Wir wissen bereits, wann sie zuschlagen werden: Im Februar", sagte Justizminister Roberto Castelli.

Ein ehemaliger Imam aus Norditalien drohte mit einem Giftgasanschlag in Rom, Mailand oder Venedig. „Innerhalb von sechs Monaten wird Italien einen Chemieangriff erleben„, sagte der inzwischen ausgewiesene muslimische Geistliche Abdel Qader Fadlallah dem Sender „Sky TG24“.

Italien und der Vatikan gehören nach Ansicht der Geheimdienste seit langem zu den Hauptzielen islamischer Terroristen. Die Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist ein enger Verbündeter der USA und hat etwa 3000 Soldaten im Irak stationiert. Bereits am Wochenende hatten die italienischen Behörden bei einer Großrazzia im Zuge des Anti-Terror-Kampfes mehr als 140 Verdächtige festgenommen.

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