WTO-Beitritt
Putin begeistert deutsche Wirtschaft für mehr Freihandel

Gute Laune herrschte heute zwischen Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel nur bedingt. Bei ihren Gesprächen ging es vor allem um den Beitritt Russlands zur WTO, der 2011 erfolgen soll. Die deutsche Wirtschaft würde sich über einen WTO-Beitratt Russlands sehr freuen. Aber Merkel zeigte sich nicht euphorisch.
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HB BERLIN. Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin rechnet mit einem WTO-Beitritt seines Landes möglicherweise schon im kommenden Jahr. "Ich bin der Meinung, dass es möglich ist und es wäre unser Wunsch", sagte Putin nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin. "Generell gibt es praktisch keine Fragen mehr, die noch offen wären." Auch Merkel betonte, dass ein Beitritt 2011 wichtig wäre. "Es wäre sehr wünschenswert, wenn dies mit einem Russland, das WTO-Mitglied ist, geschehen könnte.

Die deutsche Wirtschaft freut sich derweil über einen Schub im Handel mit Russland und unterstützt den russischen Vorschlag einer Freihandelszone mit Europa nachdrücklich. "Insgesamt gibt es zurzeit eine neue Dynamik in der Betrachtung der russischen Chancen in der deutschen Wirtschaft", sagte der Chef des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Klaus Mangold, am Freitag nach einem über zweistündigen Treffen mit Regierungschef Wladimir Putin in Berlin. "Wir sind dabei, die Krise hinter uns zu lassen." Der Handel mit Russland und die Exporte dorthin wüchsen in kräftigen zweistelligen Raten und auch die Investitionen deutscher Firmen in Russland seien zuletzt hochgeschnellt.

Der Vorschlag Putins für eine Freihandelszone seines Landes mit der EU wird vom Ostausschuss nach Mangolds Worten begrüßt. Eine solche Zone würde erhebliche Fortschritte in Fragen von Zöllen, Visaerteilung und Abbau von Handelshemnissen erlauben.

Es gehe zwar um keine "Frage von morgen oder übermorgen", doch zeige die Initiative die starke Orientierung Russlands an Europa. Putin selbst hatte zuvor bei einem Forum der "Süddeutschen Zeitung" die Rolle Europas als wichtigstem Handelspartner seines Landes unterstrichen, sich aber zugleich massiv über Vorbehalte gegen Investitionen russischer Firmen in Deutschland und Europa beklagt.

Bei dem Treffen der Führung des Ost-Ausschusses mit Putin, an dem auch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle teilnahm, wurden die Klagen Russlands noch einmal laut. Sowohl er für die Wirtschaft wie auch Brüderle für die Bundesregierung hätten dabei deutlich gemacht, dass sie grundsätzlich für russische Investitionen in Deutschland seien, sagte Mangold. Zudem hätte die russische Regierung mit dem Bundeswirtschaftsministerium ein Abkommen über eine Zusammenarbeit bei der Modernisierung der russischen Wirtschaft unterzeichnet.

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  • @Mike
    Merkel ist rhetorisch und strategisch ein Ausfall.
    Sie wird nur noch von wenigen Medien gehalten.
    Der mündige bürger wendet sich ab.
    Autarke Journalisten sind auf Merkels Pressekonferenzen unerwünscht.

    Das Abendland sammelt Kraft.

  • ich kann diese unfairen Kritiker und Russlandfeind die sich Zuhauf in deutschen Medien tummeln (und offensichtlich noch häufiger in deutschen Foren) nicht mehr hören ! Diese oft alten DDR´ler die zu frühen Zeiten mal schlechte Erfahrung mit Russland oder dessen Huren gemacht haben, sollen endlich schweigen oder erst mal darlegen was unsere amerikanischen Freude, außer Kriegstreiberei und Dollardrucken, zu bieten haben.
    Wir aber sind ja solidarisch bis unterwürfig seit Merkel in Amt und Würden ist und deshalb sind wir ja jetzt auch Terror-Ziel geworden und haben uns so manches gute Geschäft mit dem Nahen Osten verdorben.
    Danke Frau Merkel, falls es wirklich mal Anschläge hier in Deutschland geben sollte, gehen diese, aus meiner Sicht, klar auf ihr Konto!
    ich wäre froh, wir hätten solche Politiker wie Putin, der den Ausverkauf seines Landes an die Amerikaner und dergleichen gestoppt hat. Wir haben aber nur Politiker, die gegenüber Russlands Angeboten mit "Zurückhaltung" und "nicht euphorisch" reagieren. Tja, wahrscheinlich, weil die Russen, Chinesen und Türken, ganz aktuell, untereinander nicht mehr den US-Dollar handeln (über diese wichtige Nachricht habe ich übrigens in deutschen Medien nicht viel gehört). Sadam ist dies ja zum Verhängnis geworden, die nun beteiligten sind aber für kriegerische Vergeltung etwas zu groß, da werden wieder mal die dummen Deutschen vorgeschickt um Ablehung (zu unseren Ungunsten) zu demonstrieren.
    Wenn ich an die verlogene Haßkampangne gegen Putin mit dem durch Polonium vergifteten Agenten denke, wir mir schlecht. Wenn ich daran denke, daß die Amis bevor sie Georgien gegen Russland aufgehetzt haben Georgien um 4000 % aufgerüstet haben wird mir noch schlechter.
    Hat schon einmal einer überlegt, was hätte passieren können, wenn Georgien zur Nato gehört hätte. Wer davon noch keine Ahnung hat, der kann ja mal in "Die einzige Weltmacht" von Zbigniew brezezinskis (Geostratege und ehem. Sicherheitsberater Carters) ein bischen nachlesen!. Vielleicht dämmert es dann mal, was unsere amerikanischen Freude von ihren Vassallen (Wortwahl von brezezinski !!!) Deutschland so halten.

  • Eine Freihandelszone ?
    Um uns weiter von Russland abhängig zu machen ?
    Von Fossilen Energien sind wir bereits in die absolute Abhängigkeit geraten .
    Wir sollten uns durch die Kernkraft unabhängiger machen ,Uran kommt nicht nur aus Russland , den können wir zu einem großen Teil aus anderen Ländern beziehen (Schweden,Kanada,Afrikanische Länder usw.)
    Nun,
    dann lasst uns endlich mit den Planungen und den bau unserer benötigten Anlagen beginnen .
    Wenn sie von den Fossilen Energieträgern Abstand nehmen wollen , müssen sie schon für adäquaten Ersatz sorgen.
    Solar kommt da eher nicht in frage !
    Deutschland braucht allein um die Nachgefragte Energiemenge sicherstellen zu können ca. 80 neue Kernkrafttechnische Anlagen,dann sollten sie auch ihr Elektroauto laden können !!!

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