Zahlreiche Menschen getötet
Blutiges Wochenende im Irak

Bei Anschlägen und Gefechten sind am Wochenende im Irak wieder zahlreiche Menschen getötet worden.

HB BAGDAD. Bei Selbstmordanschlägen wurden allein am Sonnatg 17 Menschen getötet. Bei Gefechten mit US-Truppen starben der Polizei zufolge in Bagdad zudem acht Anhänger eines radikalen Schiiten-Predigers. In Ramadi demonstrierten mehr als 1000 Menschen gegen die neue Verfassung des Landes, über die die Iraker in drei Wochen abstimmen sollen. Der britische Premierminister Tony Blair kündigte unterdessen an, trotz wachsender Kritik am Militäreinsatz seines Landes keine Abstriche machen zu wollen.

Ein Selbstmordattentäter sprengte sich mit seinem Auto auf einer Autobahn im Osten Bagdads in die Luft und riss 13 Elite-Polizisten mit in den Tod. Wie die Polizei mitteilte, wurden zehn weitere Mitglieder der Elite-Einheit bei dem Anschlag verletzt. Im südlich von Bagdad gelegenen Hilla sprengte sich ein Selbstmordattentäter auf einem belebten Markt in die Luft und tötete vier Menschen - darunter ein Kind. Der Polizei zufolge wurden hier 48 weitere Menschen verletzt. Der Attentäter sei auf einem Fahrrad in die Menge gefahren und habe dort den Sprengstoff gezündet.

In der Nacht zum Sonntag lieferten sich US-Truppen und Anhänger des Schiiten-Predigers Moktada al-Sadr Gefechte, bei denen acht Miliz-Angehörige starben. Der Polizei zufolge wurden fünf weitere verletzt. Bereits in de vergangenen Woche hatte es Gefechte britischer Truppen mit der Miliz in der südirakischen Stadt Basra gegeben. Die Gewalt könnte weiter die Bemühungen der irakischen und US-Truppen beeinträchtigen, für Sicherheit im Irak zu sorgen und einen Aufstand sunnitischer Extremisten niederzuschlagen.

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