Zahlreiche Menschen noch vermisst
Bergungskräfte rechnen mit bis zu 500 Opfern bei Geiselnahme in russischer Schule

In der nordossetischen Stadt Beslan werden nach dem Ende des Geiseldramas noch zahlreiche Menschen vermisst. Bergungskräfte rechnen mit bis zu 500 Toten.



HB BERLIN. Bei der Geiselnahme in der besetzten Schule in der südrussischen Stadt Beslan sind möglicherweise viel mehr Menschen getötet worden, als bisher angenommen worden war. Wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass unter Berufung auf die Stadtverwaltung mitteilte, werden 260 Geiseln noch vermisst. Auch die Korrespondenten der ARD vor Ort berichteten von zahlreichen Menschen, die auf der Suche nach Angehörigen seien. Ein an den Bergungsarbeiten in der Schule beteiligter Armeeangehöriger sagte der ARD, man rechne mit bis zu 500 Toten.



Offiziellen Angaben zufolge liegt die Zahl der Toten bei 250, weitere Opfer wurden demnach unter den Trümmern des Schulgebäudes vermutet. Laut Itar-Tass wurde bis zum Samstagmittag 322 Leichen geborgen. Die Agentur beruft sich auf Angaben der Staatsanwaltschaft in Beslan. Eine Sprecherin des nordossetischen Parlaments sagte der Nachrichtenagentur AP, vier Fünftel der Opfer seien Kinder. Noch immer lägen Dutzende Leichen in dem Schulgebäude.

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