Zahlungsunfähigkeit droht USA kratzen Ende Oktober am Schuldenlimit

Die Haushaltsbehörde des US-Kongresses hat gerechnet: Ab Ende Oktober könnten die USA zahlungsunfähig werden. Diese Situation wollen die Republikaner für einen innenpolitischen Showdown ausnutzen.
Update: 18.09.2013 - 01:52 Uhr 6 Kommentare
16,7 Billionen Dollar Schulden darf die US-Regierung anhäufen - danach droht die Zahlungsunfähigkeit. Quelle: dpa

16,7 Billionen Dollar Schulden darf die US-Regierung anhäufen - danach droht die Zahlungsunfähigkeit.

(Foto: dpa)

WashingtonDie USA könnten nach Einschätzung der Haushaltsbehörde des Kongresses zwischen Ende Oktober und Mitte November zahlungsunfähig werden, sollte das Parlament keiner Erhöhung der Schuldenobergrenze zustimmen. Dies sagte der Direktor der überparteilichen Einrichtung, Doug Elmendorf, am Dienstag vor Journalisten.

Zugleich nannte er die zuvor ausgegebene Warnung des Finanzministeriums "plausibel", in rund einem Monat kein frisches Geld mehr aufnehmen zu können. Sollte die Regierung tatsächlich ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, hätte das verheerende Folgen für die Konjunktur der weltgrößten Volkswirtschaft.

Den Berechnungen zufolge würde der Schuldenberg innerhalb von 25 Jahren auf 100 Prozent der US-Wirtschaftsleistung anwachsen, wenn nichts unternommen würde. Über die nächsten zehn Jahre seien zusätzliche Einsparungen von zwei Billionen nötig, um allein die Langzeitschulden der USA zu stabilisieren.

"Unterm Strich sieht es genauso aus wie im vergangenen Jahr. Der Haushalt befindet sich auf einem Kurs, den man nicht unbegrenzt weiterfahren kann", sagte Elmendorf.

Die Regierung in Washington wendet bereits seit Monaten Notfallmaßnahmen an, um das bei 16,7 Billionen Dollar liegende Schuldenlimit zu umgehen und so weiter ihre Rechnungen begleichen zu können. Damit die Grenze heraufgesetzt werden kann, müssen die oppositionellen Republikaner im Kongress mitziehen. In der Partei gibt es jedoch viele Mitglieder, die ihre Zustimmung nur unter Bedingungen geben wollen.

So kursiert etwa ein Plan, die Finanzierung der Gesundheitsreform - dem wichtigsten innenpolitischen Projekt von Präsident Barack Obama - im Gegenzug auf Eis zu legen. Davor warnte Finanzminister Jacob Lew am Dienstag. In einem Redemanuskript, das dem "Wall Street Journal" vorlag, betonte er erneut, dass die Obama-Regierung über eine Schuldengrenze nicht verhandeln würde. Der US-Präsident werde "keine Vorschläge akzeptieren, die eine Anhebung des Schuldenlimits an eine Verzögerung oder an Finanzierungsgrenzen des Affordable Care Acts binden", sagte Lew.

Obama hatte bereits zuvor erklärt, sich auf keine Verhandlungen einzulassen.

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6 Kommentare zu "Zahlungsunfähigkeit droht: USA kratzen Ende Oktober am Schuldenlimit"

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  • Interessant, dass das Handelsblatt "'extraordinary'" accounting measures" mit "Notfallmaßnahmen" übersetzt...

    Hintergrund: .wnd.com/2013/07/are-you-cooking-the-books

  • Interessant, dass das Handelsblatt <"extraordinary" accounting measures> mit Notfallmaßnahmen übersetzt...

  • It doch jlar wer den kompletten Emailverkehr milesen will braucht viele Leute, das kostet eben

  • La,la,la.Es wird in den Foren und im Internet seit Jahren und genug darüber gesprochen wie dieses Schuldgeldsystem funktioniert und zwar nicht erst seit der privaten FED von 1913 die private Bankiers wie Rockefeller wohlgemerkt kontrollieren.Dazu kommen noch die exponetiellen Zinsen!!!Ich könnte mich hier noch ewig auslassen,aber ich möchte lieber feststellen, das und dazu zähle ich auch das HB,nicht den Mum haben die Wahrheit über diesen weltweiten Geldbetrug Namens Dollar den Menschen zu erklären!!!Alle Medien egal welcher Couleur wollen uns, bildlich gesprochen die Erde immer noch als Scheibe verkaufen.Ich sage ihnen aber,das ich kleiner Schmetterling wie viele andere kleine Schmetterlinge im Internet nicht müde werden gegen diesen großen Betrug,der eine moderne Sklaverei für die meisten ist,obwohl enige denken davon zu profitieren,dagegen zu reden.Die Chefredakteure und auch viele Journalisten sollten sich im Klaren sein,je mehr es verstehen,werden sich von jenen abwenden ,die das Thema verschweigen oder tot lügen und dazu gehören eben leider auch die Mainstreammedien!!!Was nutzt uns eine Pressefreiheit,wenn die Presse nicht frei ist!!!Die großen hören auf zu herrschen,wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.F Schiller. Sorry,das musste ich los werden!!!

  • Wie das übliche Gelabber in Amiland, am Ende werden sie wieder mindestens um 1.000.000.000.000 $ erhöhen, und das Spiel geht für ein Jahr weiter.

    Die Badbank FED wird es schon richten und die Druckerpressen laufen lassen, bis sie glühen.
    Daher muss man sich keine Sorgen machen um die Pleiteamis.

  • Zum 80-ten mal die Schuldenobergrenze anheben ... wieder viel Wind und irgenwie wird wieder ein last-minute-deal gemacht.

    >>"" Den Berechnungen zufolge würde der Schuldenberg innerhalb von 25 Jahren auf 100 Prozent der US-Wirtschaftsleistung anwachsen ""<<
    = ?????

    die US Staatsschulden sind bereits Heute bei 100% BIP nicht erst in 25 Jahren.


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