Zehntausende auf dem Petersplatz in Rom
Papst erteilt Segen «Urbi et Orbi»

Papst Johannes Paul II. hat auf dem Petersplatz in Rom zu Dialog und Vergebung aufgerufen. Er sprach den traditionellen Weihnachtssegen vor zehntausenden Gläubigen.

HB BERLIN. Der Papst hat am Samstagmittag in Rom den Segen «Urbi et Orbi» (Der Stadt und der Welt) gesprochen. Er rief zum Dialog und zur Versöhnung auf. «Ich denke an Afrika, an die Tragödie in Darfur im Sudan, an die Elfenbeinküste und die Region der großen Seen. Voll reger Sorge verfolge ich die Ereignisse im Irak», sagte er auf dem Petersplatz in Rom.

Die christliche Botschaft des Friedens solle helfen, dass «die vielen Formen grassierender Gewalt, die Ursache unbeschreiblicher Leiden sind, ein Ende finden», sagte er.

Die Weihnachtsbotschaft könne in der ganzen Welt zu «Anstrengungen um Dialog und Versöhnung» ermutigen. Dem Papst, der an der Parkinsonkrankheit leidet, fiel es sichtlich schwer, zu sprechen. Zehntausende waren gekommen, um ihm im Regen auf dem Petersplatz zuzuhören. Frohe Weihnachten» wünschte der Papst anschließend in vielen verschiedenen Sprachen.

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