
HB FRANKFURT. Die Einlagensicherung solle grundlegend reformiert werden, berichtet die "Börsen-Zeitung" am Samstag unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Reformentwurf für eine EU-Richtlinie. Die aktuell national zersplitterten Sicherungseinrichtungen seien völlig unterfinanziert und hätten das Ziel nicht erfüllt, das Vertrauen der Bankkunden in Krisenzeiten abzusichern. Daher sollten die Banken mehr Geld in die Sicherungssysteme einzahlen. Die Summe dürfte sich auf über 128 Mrd. Euro belaufen - derzeit seien es europaweit 23 Milliarden, schreibt die Zeitung.
Mit der Direktive strebt die Europäische Kommission dem Bericht zufolge auch an, die gesetzliche Absicherung der Spareinlagen künftig europaweit einheitlich auf 100 000 Euro festzuschreiben. Seit Sommer 2009 gilt eine Haftungsgrenze von mindestens 50 000 Euro. Zudem sollten Sparer künftig rascher entschädigt werden. Dem Gesetzesvorschlag müssen noch die Regierungen der EU-Staaten sowie das Europa-Parlament zustimmen.

Einlagensicherung erhöhen... Davon halte ich gar nichts.
Sparer werden ermutigt zur bank mit dem höchstens Zins zu gehen. Das setzt die Margen unter Druck und banken müssen mehr riskieren und ....
10.000 EUR Sicherung bei jeder bank reichen doch für den Normalbürger aus und die renditegeilen Vermögenden braucht keiner zu schützen.
1 Kommentar
Alle Kommentare lesen