Zeitungsbericht
Neue Eliteeinheit sucht bin Laden und Saddam

Die USA haben aus den anhaltenden Pleiten bei der Suche nach dem Top-Terroristen Osama bin Laden und dem irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein jetzt Konsequenzen gezogen und speziell dafür eine Elite-Kommandoeinheit geschaffen. Sadam spürt angeblich bereits ihren Atem im Nacken.

HB WASHINGTON. Die geheime Spezialeinheit könne schneller und flexibler auf geheimdienstliche Hinweise reagieren als bisherige Elitekommandos und suche grenzüberschreitend in der Nahost-Region, berichtete die „New York Times“ am Freitag unter Berufung auf Pentagon-Beamte. Der Truppe sei es bereits gelungen, „dicht an Saddam heranzukommen“.

Hintergrund für die Schaffung der neuen Einheit ist dem Blatt zufolge wachsende Frustration in der US-Regierung über die bisher erfolglose Suche nach Bin Laden und Saddam. Als Konsequenz habe der US-Oberbefehlshaber in der Region, John Abizaid, im Sommer entschieden, die beiden bisher für die Suche zuständigen Spezialeinheiten aufzulösen: die Task Force fünf in Afghanistan und die Task Force 20 im Irak.

Das neue Kommando habe eine „regional breitere“ Mission als die bisherigen Einheiten und sei daher effektiver. Zur Frage, ob bei Operationen der Geheimtruppe außerhalb des Irak oder Afghanistans die Genehmigung der jeweiligen Regierung eingeholt werden müsse, schwiegen sich die Pentagon-Beamten nach Angaben der Zeitung aus.

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