Zeitungspanne
„Hürriyet“ macht Minister Müller zum Kicker-Idol

Peinliche Panne bei der „Hürriyet“: Die türkische Tageszeitung berichtete über den neuen deutschen Entwicklungshilfeminister Gerd Müller – und verwechselte ihn an einer Stelle mit dem „Bomber der Nation“.
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BerlinDa hat sich die Redaktion beim Gang ins Archiv wohl verlaufen. Die türkische Tageszeitung Hürriyet berichtet über Merkels neuen Entwicklungshilfe-Minister Gerd Müller. Die Bildunterschrift zum CSU-Politiker, geriet der Zeitung allerdings zum peinlichen Eigentor. So ging der Redakteur offenbar davon aus, es nicht mit dem ehemaligen parlamentarischen Staatssekretär zu tun zu haben, sondern mit seinen weit prominenteren Namensvetter: dem „Bomber der Nation“.

Gefunden wurde die kleine Notiz von 11 Freunde. Flink übersetzten die Experten für Fußball-Kultur die Bildunterschrift. Unter dem Politikerbild steht demnach. „Geboren 1945, früher Star der deutschen Nationalmannschaft und von Bayern München. Torschützenkönig der Nationalmannschaft“.

Es war bestimmt nicht das erste Mal für den CSU-Politiker, dass er mit dem einst besten Stürmer der Welt verwechselt wurde. Sollte in vier Jahren die Bilanz des Ministers nur annähernd an die des Bayern-Bombers heranreichen, dürfte Müllers politische Karriere steil nach oben gehen und er dann häufiger, auch in der Hürriyet, vorkommen. Die Verwechslung passiert der Zeitung dann bestimmt kein zweites Mal.

Für 11 Freunde lohnte sich der Fund auch. Der kleine Schnipsel sammelte bereits über 5.600 Likes. Zudem wurde er über 1.600 Mal geteilt.

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