Zivilprozess
Briten zahlen gefolterten Irakern Millionenentschädigung

Die britischen Streitkräfte haben sich nach Angaben von Anwälten zu einer Entschädigungszahlung in Millionenhöhe an zehn Iraker bereiterklärt. Sie waren in britischer Gefangenschaft im Südirak gefoltert worden.

HB LONDON. Die Entschädigungssumme belaufe sich auf etwa drei Millionen Pfund, also rund 3,8 Millionen Euro, erklärten die Anwälte der Opfer am Donnerstag in London.

In dem Zivilprozess hatte unter anderem die Familie eines Hotelangestellten geklagt, der im September 2003 an Verletzungen gestorben war, die ihm in britischer Haft zugefügt worden waren.

Der 26 Jahre alte Mann hatte der Autopsie zufolge 93 Verletzungen erlitten, darunter einen Nasenbeinbruch und mehrere Rippenbrüche. Bei den weiteren Klägern handelte es sich um neun Iraker, die nach eigenen Angaben ebenfalls in britischer Gefangenschaft gefoltert worden waren.

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