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Zoellick-Nachfolge: Weltbank will bis April neuen Präsidenten suchen

Bis Mitte April will die Weltbank einen Nachfolger für Robert Zoellick gefunden haben. Als Anwärter für den Chefposten werden unter anderem Hillary Clinton und Timothy Geithner genannt.

Der Weltbank-Chef Robert Zoellick zieht weiter. Quelle: dpa
Der Weltbank-Chef Robert Zoellick zieht weiter. Quelle: dpa

WashingtonNach dem angekündigten Rückzug von Weltbank-Chef Robert Zoellick will die Finanzinstitution bis Mitte April einen Nachfolger suchen. Der neue Präsident solle zum Beginn des Frühjahrstreffens von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) am 20. April feststehen, teilte die Organisation am Freitag in Washington mit.

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Nach Ende der Nominierungsfrist am 23. März würden bis zu drei Finalisten ausgewählt, ehe im Konsensverfahren ein neuer Präsident bestimmt werde. Der 58-jährige Zoellick tritt am 30. Juni nach fünf Jahren an der Spitze der Weltbank ab. Er hatte am Mittwoch angekündigt, dass er nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht.

Als Anwärter für den Chefposten wurden in Weltbankkreisen US-Außenministerin Hillary Clinton und US-Finanzminister Timothy Geithner genannt. Im Gespräch ist zudem der frühere US-Finanzminister Larry Summers. Nominiert werden können Kandidaten aus allen 187 Mitgliedsstaaten der Weltbank.

An der Spitze der Finanzinstitution steht aber gewöhnlich ein US-Vertreter, während der IWF von einem Europäer geführt wird. Angesichts des wachsenden Gewichts der Schwellenländer stellen Staaten wie China, Indien oder Brasilien diese ungeschriebene Regel aber zunehmend in Frage.

Die Französin Christine Lagarde musste sich bei ihrer Wahl zur IWF-Chefin im Sommer 2011 bereits gegen einen Gegenkandidaten aus Mexiko durchsetzen.

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