Zugang ärmerer Länder zu Generika
WTO vertagt Entscheidung zu Billig-Medikamenten

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat eine Entscheidung über den Zugang ärmerer Länder zu verbilligten Medikamenten Freitagnacht vertagt. Zuvor hatten WTO-Vertreter vor Journalisten in Genf gesagt, bei den nicht-öffentlichen Verhandlungen sei eine Einigung zu dem Thema erreicht worden.

Reuters GENF. WTO-Sprecher Keith Rockwell sagte, in letzter Minute habe es ein Problem gegeben, das die Entscheidung blockiert habe. Bis dahin sei man davon ausgegangen, dass die WTO die Entscheidung absegnen würde. „Es gibt keine Einigung. Es sind noch mehr Verhandlungen erforderlich“, sagte Rockwell.

Im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS und Malaria gilt es als entscheidend, den ärmeren Ländern den Import von preisgünstigen Nachahmermedikamenten Generika) gegen die Krankheiten zu erlauben. Dem stehen jedoch die Patente der Pharmaunternehmen auf die Ursprungsmedikamente entgegen, welche durch internationale Handelsvorschriften geschützt sind.

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