Zurück im Kreml
Putin tritt erneut Präsidentenamt an

Nach vier Jahren als russischer Ministerpräsident kehrt Wladimir Putin heute in das Präsidentenamt zurück. Seine Amtseinführung wurde von Protesten begleitet, rund 400 Demonstranten wurden verhaftet.
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MoskauWladimir Putin ist heute im Kreml für eine dritte Amtszeit als russischer Präsident vereidigt worden. Der 59-Jährige trat damit als erster Präsident in Russland seit dem Ende der Sowjetunion eine sechsjährige Amtszeit an. Seine Partei Geeintes Russland hatte ihre Zweidrittelmehrheit bis zum vergangenen Dezember dazu genutzt, ihrem Vorsitzenden eine längere Verweildauer im Kreml zu ermöglichen.

Am Sonntag waren bei einem Protestmarsch gegen die bevorstehende Vereidigung in Moskau rund 400 Demonstranten festgenommen worden, darunter auch führende Oppositionelle. Ein zunächst friedlicher Marsch von mindestens 20.000 Protestierenden wuchs sich zur Auseinandersetzung mit den Sicherheitskräften aus, als einige Demonstranten von der vorgeschriebenen Route Richtung Kreml abzuweichen versuchten.



Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Zurück im Kreml : Putin tritt erneut Präsidentenamt an"

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  • @Mario53
    Ich frage mich wirklich, warum man über ein Land urteilt, wenn man wie es aussieht nur aus den Sowjet-Filmen kennt. Und über 50% der Russen für dumm erklären, weil sie in Putin eine echte Führungskraft sehen, spricht Bände... Überheblich und respektlos. Aber die Karawane zieht weiter.

  • Putins Wiederwahl ist eine Schande - für das Land, vor allem aber für das gesamte russische Volk. Mit dieser von oben gelenkten und manipulierten Entscheidung ist Russland endgültig wieder in den Kreis der orientalischen Despotien abgesunken. Offenbar fühlen sich die meisten russischen Wähler auch noch wohl in diesem Obrigkeits- und Polizeistaat - die Früchte dieser Entscheidung wird die Bevölkerung, aber auch alle Europäer schon bald erleben. Der Einzige, der bei uns darüber jubelt, ist der Zyniker Gerhard Schröder.

  • Herzlichen Glückwunsch Herr Putin!

    Sie sind in der Tat einer der größten Demokraten überhaupt - da hat Schröder mehr als nur Recht gehabt.
    Zugleich sind Sie wohl auch der größte Europäer des 21. Jahrhunderts.

    Denn was viele in Deutschland nicht wissen ist z.B., dass Russland sich freiwillig den weltweiten Klimaschutzzielen unterworfen hat, während man von Japan und v.a. von den USA diesbezüglich nichts hört.

    Den neoliberalen Kapitalisten in USA und vor allem Israel wäre es natürlich viel lieber, wenn in Russland ähnlicher Chaos herrschen würde wie in Griechenland. So aber gibt es Gas und Erdöl nicht kostenlos und für jeden Weltraumflug werden 50 Millionen US-Dollar pro Hakennase fällig:

    http://www.badische-zeitung.de/panorama/nasa-laesst-dienstleister-zur-iss-fliegen--59149042.html

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