Zustimmung: Atomgespräche mit Iran stehen an

Zustimmung
Atomgespräche mit Iran stehen an

Noch im Laufe des ersten Monats sollen Atomgespräche mit dem Iran geführt werden. Dem stimmte das Land nun zu. Zuletzt war bei den Verhandlungen kein Durchbruch erzielt worden.
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Neu-DelhiDer Iran hat Gesprächen über sein umstrittenes Atomprogramm noch im Januar zugestimmt. Wo und wann genau die Beratungen mit Vertretern von USA, Russland, China, Deutschland, Großbritannien und Frankreich stattfinden sollen, ließ der iranische Chefunterhändler Said Dschalili am Freitag aber offen.

"Wir haben zugestimmt, dass diese Gespräche noch im Januar stattfinden sollen, aber bis jetzt wurden die Details noch nicht festgelegt", sagte er während eines Besuchs in Indien. Der Iran wird verdächtigt, heimlich Atomwaffen zu entwickeln. Die Regierung in Teheran hat dies wiederholt zurückgewiesen und erklärt, das Atomprogramm diene nur der Stromversorgung.

In mehreren Verhandlungsrunden im vergangenen Jahr war kein Durchbruch gelungen. Ganz abreißen lassen wollte den Gesprächsfaden aber keine Seite, zumal die USA und Israel gedroht haben, eine atomare Aufrüstung des Irans notfalls mit Gewalt zu verhindern.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • So lange sich Irans Verhandlungspartner nicht bewegen, wird es auch keinen Erfolg geben. Die Iraner haben doch schon oft Angebote gemacht, die Urananreicherung auf 20% wieder einzustellen - die USA bringen das aber regelmäßig zum Scheitern und sind anscheinend auf einen weiteren Krieg aus (als ob sie nicht genug andere Sorgen hätten). Ohne dass man sich schrittweise entgegenkommt wird es nicht gehen. Iran hat nun einmal vertragliche Rechte als NPT-Unterzeichner (und seien wir froh, dass sie noch nicht aus dem NPT ausgetreten sind) und kommt seinen vertraglichen Verpflichtungen auch nach, ja geht sogar darüber hinaus. Trotzdem verlangt man immer noch mehr. Kein souveränes Land kann auf seine Rechte verzichten. Die IAEA hat keine substantiellen Vorwürfe gemacht - alles beruht auf "Geheimdienstberichten" und diese darf Iran nicht einmal zu Gesicht bekommen. Ein wirklich eigenartiges Rechtsverständnis.So geht es nun mal nicht. Gegen Iran wird längst Krieg geführt, Drohnen, Morde, Sabotage, Sanktionen - und das ist illegal. Aber wenn die Angreifer zugleich die obersten Richter (UN-Sicherheitsrat) sind - an wen kann man sich dann noch wenden? Hier noch mal der im US-Exil lebende iranische ehemalige IAEA Botschafter Dr. Mousavian, der gute Gründe hätte unsachlich gegen seine Regierung zu sein, aber der zu den wenigen vernünftigen Stimmen gehört: " 20 Gründe warum Iran keine Atombombe will": http://irananders.de/home/news/article/20-gruende-warum-iran-keine-atombombe-will.html.

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