Zwangsmaßnahmen
Hypo Real Estate drohen neue EU-Auflagen

Auf die Hypo Real Estate kommen möglicherweise weitere Auflagen der Europäischen Union zu - und die ersten Verhandlungen darüber laufen laut dem EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia offenbar auch schon.
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HB FRANKFURT. Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate muss nach der Gründung einer „Bad Bank“ mit weiteren Zwangsmaßnahmen der europäischen Wettbewerbshüter rechnen. „Wir verhandeln über zusätzliche Restrukturierungsauflagen für die Hypo Real Estate“, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Mittwoch auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt.

Die Bank hatte riskante und andere nicht-strategische Vermögenswerte im Nominalwert von 173 Milliarden Euro in die „Bad Bank“ ausgegliedert, für die der Staat garantiert. Die EU sieht solche Maßnahmen als Beihilfe. „Das verdient eine gute Restrukturierung“, sagte Almunia.

Die HRE war wegen ihrer Bedeutung für den Pfandbriefmarkt in Deutschland aufgefangen worden. Sie hat in der Finanzkrise schon zehn Milliarden Euro Kapital und Bürgschaften von 142 Milliarden vom Staat erhalten. Nach der Ausgliederung versucht der „gesunde Teil“ der HRE einen Neuanfang - mit einem Drittel der vorherigen Größe.

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