Zwei Araber unter den Toten
Zehn Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan

Bei einem mutmaßlichen US-Luftangriff auf Rückzugsgebiete der Al-Kaida und der Taliban in Pakistan sind nach Geheimdienstangaben zehn Extremisten getötet worden. Die US-Drohne feuerte den Angaben zufolge zwei Raketen ab. Die Geschosse trafen ein Haus und ein Auto.

HB PESHAWAR. Eine unbemannte Drohne habe am Samstag zwei Ziele im Grenzgebiet zu Afghanistan beschossen, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter in der Region. Eine Rakete habe ein Haus, eine andere Rakete ein Fahrzeug in der paschtunischen Stammesregion Nord-Waziristan getroffen. Unter den Toten seien auch zwei Araber. Ihre Nationalität sei aber nicht bekannt. Es war bereits der dritte Drohnenangriff in diesem Monat. Erst vor wenigen Tagen wurden bei einem ähnlichen Angriff im benachbarten Süd-Waziristan acht Menschen getötet.

Die USA haben ihre Drohnenangriffe in Pakistan im vergangenen Jahr forciert. Sie wollen damit die Unterstützung des Aufstands afghanischer Extremisten von pakistanischem Gebiet aus unterbinden. Pakistan ist ein enger Verbündeter der USA im Kampf gegen die Islamisten von Al-Kaida und Taliban. Die Regierung in Islamabad hat die Drohnenangriffe aber wiederholt als Verletzung der staatlichen Souveränität kritisiert. Zudem erschere die von ihnen ausgelöste Wut und Empörung in der Bevölkerung den Kampf gegen die Extremisten in dem Grenzgebiet.

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