Zwei deutsche Soldaten verletzt
Großoffensive gegen afghanische Taliban

Angesichts der zunehmenden Gewalt im Süden Afghanistans starten die US-geführten Koalitionstruppen eine Großoffensive gegen Taliban-Kämpfer.

HB MUSALA KALA/BERLIN. Mehr als 11 000 Soldaten sollen dabei von Donnerstag an zum Einsatz kommen, wie die US-Streitkräfte am Dienstag ankündigten. Das ist die größte Offensive seit dem Sturz der Taliban 2001.

Der Einsatz soll sich den Angaben gegen Stützpunkte der Extremisten in insgesamt vier Provinzen richten, darunter das südliche Urusgan. An der Offensive, die den gesamten Sommer hindurch andauern soll, würden amerikanische, britische, kanadische sowie afghanische Soldaten beteiligt sein. Die Taliban haben in den vergangenen Monaten ihre Anschläge auf die Koalitionstruppen verschärft.

Unterdessen sind am Dienstag bei zwei Anschlägen im Norden Afghanistans zwei deutsche Soldaten verletzt worden.

Die beiden Bundeswehrangehörigen hätten zu einer Patrouille des Wiederaufbauteams in Feisabad gehört, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Es bestehe keine Lebensgefahr. Außerdem sei durch den Sprengsatz ein Fahrzeug der Streife beschädigt worden. Bei einem Anschlag auf eine Patrouille des Wiederaufbauteams Kundus sei ebenfalls Schaden an einem Fahrzeug entstanden. Der Anschlag in Kundus habe sich am frühen Morgen ereignet. Der zweite Anschlag gegen Mittag.

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