Zwei Festnahmen nach Anschlag
Heftige Kämpfe in Tschetschenien

Russische Armee- und Polizeikräfte haben nach eigenen Angaben in heftigen Gefechten in Tschetschenien 16 Rebellen getötet. Eigene Verluste habe es nicht gegeben, sagten Militärs in der Hauptstadt Grosny am Montag der Agentur Itar-Tass. Wegen des Anschlags auf das russische Lazarett in der nordossetischen Stadt Mosdok mit 50 Toten wurden inzwischen zwei Verdächtige festgenommen.

dpa MOSKAU. Der stellvertretende russische Generalstaatsanwalt Sergej Fridinsky sagte der Agentur Interfax, bei den Festgenommenen handele es sich um die Verkäufer des Lastwagens, der bei dem Anschlag am vergangenen Freitag benutzt worden war.

„Der Terrorakt von Mosdok war außerordentlich brutal und zynisch“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Sonntagabend in Moskau. Er kündigte umfassende Hilfen für die Opfer und ihre Familien an. Die Abwehr von Terroranschlägen in Russland müsse verbessert werden, sagte der Präsident.

Truppen des russischen Innenministeriums berichteten von Feuergefechten mit tschetschenischen Separatisten in den Orten Staryje Atagi, Chatuni und Argun. Dabei seien sechs Rebellen getötet worden. Die Armee rieb eigenen Angaben nach zwei Gruppen mit insgesamt zehn Rebellen auf. In Grosny seien zwölf Mitglieder bewaffneter Gruppen festgenommen worden.

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