Zwei Tote im Gazastreifen
Neue Verhandlungsrunde in Nahost

Überschattet vom Streit über die israelische Siedlungspolitik wollen Israel und die Palästinenser an diesem Montag ihre Friedensverhandlungen fortsetzen.

HB TEL AVIV/GAZA. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sagte dem palästinensischen Radio, die angekündigte Erweiterung jüdischer Siedlungen sei das einzige geplante Thema der Gespräche. Israel müsse zwischen dem Siedlungsbau und dem Friedensweg entscheiden, fügte er hinzu. Es ist das zweite Treffen nach der Friedenskonferenz im amerikanischen Annapolis. Ort und Uhrzeit wurden nicht mitgeteilt. Ungeachtet palästinensischer und internationaler Kritik will die israelische Regierung zwei jüdische Siedlungen im Westjordanland sowie im besetzten Ostteil Jerusalems erweitern.

Unterdessen sind bei einem israelischen Luftschlag im Gazastreifen zwei Mitglieder der radikal-islamischen Hamas getötet worden. Nach Augenzeugenberichten feuerte ein israelisches Kampfflugzeug zwei Raketen auf eine Gruppe militanter Palästinenser nahe dem Flüchtlingslager Bureich ab. Ein Sprecher der Armee bestätigte den Angriff und sagte, die Männer hätten sich der Sperranlage an der Grenze zu Israel genähert. Man habe einen Angriff auf die Grenzsoldaten gefürchtet.

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