Zweiter Weltkrieg
Wie Rommel und Montgomery in Libyen kämpften

Bereits vor 70 Jahren wurde Libyen von einem Krieg heimgesucht. Im Zweiten Weltkrieg duellierten sich in Nordafrika die Achsenmächte unter Generalfeldmarschall Erwin Rommel mit den britischen Truppen Montgomerys.
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BerlinNamen umkämpfter libyscher Städte wie Tripolis, Bengasi, Sirte oder Al-Brega rufen Erinnerungen an den Krieg in Nordafrika vor 70 Jahren wach. Italienische, deutsche, britische und zeitweise auch französische Truppen lieferten sich rund zweieinhalb Jahre lang erbitterte Kämpfe auf dem Boden der damaligen italienischen Kolonie Libyen. Das Schlachtfeld erstreckte sich über einen meist wüstenartigen Küstenstreifen von über 1500 Kilometer Länge. Auf die Bevölkerung wurde dabei kaum Rücksicht genommen. Am Ende des Krieges war ein Großteil Libyens zerstört und von Minenfeldern durchzogen.

Noch Jahrzehnte später verhandelte "Revolutionsführer" Muammar el Gaddafi mit der ehemaligen Kolonialmacht Italien um Kriegsentschädigungen. Schließlich einigte er sich mit Regierungschef Silvio Berlusconi auf eine Entschädigung von fünf Milliarden Dollar und weitere Hilfen bei Minenräumung und Infrastruktur. Auch dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder versuchte Gaddafi bei dessen Besuch in Tripolis im Jahr 2004 eine Rechnung für Kriegsschäden zu präsentieren. Der Kanzler lehnte aber jede finanzielle Leistung ab.

Im September 1940 rückten Truppen des italienischen Diktators Benito Mussolini vom Osten Libyens aus auf ägyptisches Territorium vor. Ihr Ziel: der Suezkanal. Der Angriff blieb aber wegen Nachschubschwierigkeiten bald stecken, und die in Ägypten stationierte britische 8. Armee trieb die Italiener nach Westen bis hinter Al-Brega zurück. Über 100 000 Italiener gerieten in Gefangenschaft, der Verlust der Kolonie drohte. Der "Duce" sah sich gezwungen, seinen Bündnispartner Adolf Hitler um Hilfe zu bitten.

Unter dem Codenamen "Sonnenblume" lief der Einsatz von Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der im Februar 1941 mit deutschen Panzertruppen in Tripolis eintraf. Wie der britische Militärhistoriker David Fraser berichtet, ging Rommel zusammen mit den italienischen Partnern sogleich zur Offensive über. Im April 1941 überschritt er bei Sollum die libysch-ägyptische Grenze. Die Eroberung von Tobruk, wo sich britische Kräfte verschanzt hatten, musste er vorerst zurückstellen. Im November 1941 holten die Briten zum Gegenschlag aus und konnten Bengasi, den zweitwichtigsten deutsch-italienischen Nachschubhafen, und Al-Brega in ihre Gewalt bringen.

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  • Er hat früh erkannt, das der Krieg nicht zu gewinnen ist...? Sehr schön, besser er hätte früh erkannt, das es falsch war den Krieg zu führen. DANN hätte ich wirklich Respekt vor dem Mann. Glück für die Welt das auch talentierte Offiziere nicht ausreichen, den Krieg für einen Diktator zu gewinnen.

  • muß ..."Sippenhaft" heißen

  • @ rzi :
    Generalfeldmarschall Erwin Rommel wurde wegen Hochverrat (Mitgliedschaft im Widerstand gegen Adolf Hitler und das NS-System) unter Androhung von Sittenhaft zum Selbstmord gezwungen. Er war kein Nazi, er war ein deutscher Offizier, zu allen Zeiten bei Freund UND Feind geachte und hoch verehrt. Er hatte früh erkannt, daß Deutschland den Krieg nicht gewinnen konnte. Spätgeborene sollten sich hüten, den Begiff "Nazi" zu gebrauchen, die Zeit nach dem 1. Weltkrieg war für die Menschen und Politiker in Deutschland mit mindesten genau so schweren Problemen belastet, wie unsere gegenwärtige und Deutschland hatte keinerlei Verbündete, die an seiner Seite standen und die sogenannten "demokratischen" Parteien waren damals, wie heute nicht in der Lage, die Probleme zu lösen!

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