Zweites Attentat in kurzer Zeit
14 Tote bei Anschlag auf Pakistans Präsidenten

Der Autokonvoi von Pervez Musharraf hat am Donnerstag in der Stadt Rawalpindi nur kurz vor einer Explosion die Stelle passiert hat. Mindestens 14 Menschen wurden bei dem Selbstmordanschlag getötet, 46 verletzt.

HB ISLAMABAD. Musharraf wurde am Donnerstag bei dem zweiten Anschlag auf sein Leben in weniger als zwei Wochen nach Regierungsangaben nicht verletzt. Diesen Angaben zufolge griffen Selbstmordattentäter den Präsidentenkonvoi in der Stadt Rawalpindi mit zwei sprengstoffbeladenen Autos an. Innenminister Faisal Saleh Hayat sagte im pakistanischen Fernsehen, unter den Toten seien drei Polizisten und ein Soldat.

Informationsminister Sheikh Rashid sprach von „Selbstmordattentätern“, die zwei mit Sprengstoff beladene Autos nacheinander in Richtung der Fahrzeugkolonne des Präsidenten gesteuert hätten. Die Windschutzscheibe des Präsidentenfahrzeugs sei beschädigt worden. Nach Militärangaben wurden auch bis zu drei Fahrzeuge in der Kolonne beschädigt. Die Armee riegelte die Gegend ab, Anwohner mussten in ihren Häusern bleiben.

Augenzeugenberichten zufolge waren die beiden Autos der Attentäter an Tankstellen geparkt, bevor sie den Konvoi angriffen. Die Tankstellen wurden durch die Explosionen ebenfalls beschädigt.

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