Zweithöchste Stufe
Frankreich erhöht Terroralarm

Die französische Regierung hat die Alarmstufe auf Rot angehoben. Die zweithöchste Stufe gelte für Bahnhöfe und Züge.

HB BERLIN. Nach den Anschlägen in Madrid hat Frankreich seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Wie Innenminister Nicolas Sarkozy am Abend dem Fernsehsender France 2 sagte, wurde für die Bahnhöfe des Landes die Alarmstufe auf das zweithöchste Niveau Rot angehoben. Er warnte zugleich davor in Panik zu verfallen. Es gebe «keine konkrete, gezielte Bedrohung für Frankreich», so Sakozy.

Der Rot-Alarm sei eine reine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass sich die Annahme bestätigt, dass Islamisten für die Attentate in Madrid verantwortlich seien. Dies müsse dann eine «sehr große Wachsamkeit» zur Folge haben, sagte er.

Sarkozy sprach von Maßnahmen, auf die sich die französische Regierung verständigt habe. Demnach sei bei einer Sitzung mit Präsident Jacques Chirac vereinbart worden, die Sicherheit für alle zu gewährleisten. Deshalb sei die Alarmstufe Rot beschlossen worden. Sie gelte für alle Bahnhöfe und die Züge der Bahngesellschaft SNCF, erklärte der Minister.

Am Freitagabend war der Straßburger Hauptbahnhof wegen eines verdächtigen Pakets vorübergehend evakuiert worden. Eine Spezialeinheit sprengte das Paket.

Erst am Donnerstag hatte die französische Regierung angekündigt, die Alarmstufe im Anti-Terror-Plan Vigipirate auf die Stufe Orange zu erhöhen, um «dem Risiko einer kriminellen oder terroristischen Tat vorzubeugen». Vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel sollten demnach verstärkt überwacht werden. Der Plan Vigipirate besteht aus vier Stufen: Gelb, Orange, Rot und Scharlachrot.

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