Zwischenfall vor Großbritannien: Russische Jets vor der Küste von Cornwall

Zwischenfall vor Großbritannien
Russische Jets vor der Küste von Cornwall

Am Mittwoch hatte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon noch auf mögliche russische Aggressionen im Baltikum hingewiesen. Nun näherten sich russische Jets sogar dem britischen Luftraum.
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LondonZwei russische Militärflugzeuge haben sich dem britischen Lufttraum genähert. Britische Typhoon-Kampfflugzeuge seien aufgestiegen, um den russischen Flugzeugen zu folgen, gab das Verteidigungsministerium am Donnerstag in London bekannt. Die russischen Jets seien aber nicht in den britischen Luftraum eingedrungen.

Zu dem Zwischenfall kam es den Angaben zufolge am Mittwoch im Südwesten Englands vor der Küste von Cornwall.Verteidigungsminister Michael Fallon hatte die Bündnispartner am Mittwoch aufgefordert, sich auf die Gefahr einer russischen Aggression gegen Nato-Länder im Baltikum vorzubereiten.

Es gebe eine „reale und präsente Gefahr“, dass Russland seine auf der Krim und in der Ostukraine angewandten Taktiken der hybriden Kriegsführung auch gegen Nato-Nachbarn wie Litauen, Estland oder Lettland anwende, sagte Fallon während eines Fluges nach Sierra Leone Journalisten britischer Tageszeitungen.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Sehr geehrter Herr Matthias Müller, Sie finden die Vertreibung der Landeigentümer und Bodenraub so witzig. Interessant... Sicherlich haben Sie keine Ahnung was das bedeutet hat, wie viele Menschenleben und was für eine Kultur wurden vernichtet. Aber zur Sache. Sie haben nicht kommentiert meine Anmerkung dass britische Regierung verantwortungsvoll handelt wie es jede echte Regierung tun soll. Ist es deswegen weil es nichts zu sagen gibt? Weil Sie wissen, der KGBist verantwortet gegenüber niemandem, oder eher gegenüber Gott und Geschichte (ohne das wirklich jedoch wahrzunehmen, vermutlich)? Also sachlich, haben Sie nichts zu sagen? Nur Witze reißen? Dann sollen Sie wohl ein Komiker in Moskau werden...

  • Na sooo was, ein echter Lord der aus dem Osten von den Russen vertrieben wurde
    weil er selbst seinerzeit dort SKLAVEN hielt.
    Die kommunistische Bodenreform können Sie bis heute nicht verkraften.

    Mehr brauche ich nicht sagen.
    Sind Sie auch im Bund der Vertriebenen zu finden??

  • Sehr geehrter Herr Mathias Müller, Lord DraCool wenn Sie so nett wären. Hier, in Westeuropa, wissen wir unsere alte gute Traditionen zu schätzen, unter anderem diese, die mit dem addressieren von den anderen Menschen verbunden sind. Was mich angeht, naja, ich versuche, aus der Geschichte zu lernen. Russland, ein Land der Kontraste, mit sehr netten, offenen Leuten und Sklavenmentalität seit eh und je. Das was passiert gerade, das gab es schon. Aggresion gegen die ganze Welt, Mentalität einer belagerten Festung, mindestens seit 1917 sitzen dort fest. Dieses Land tickt nicht in unseren Kriterien, sondern respektiert nur brutale Macht. Die Paitsche, wenn man will. Nicht dass man sie sofort nutzen muss. Aber haben, das schon. Und noch eine Sache - britische Regierung antwortet gegnüber britischen Bürgern, genau deswegen sind solche Vorfälle gemeldet und veröffentlich worden. Russische "Regierung" wenn es eine echte Regierung dort geben würde, antwortet gegnüber niemandem. Der KGBist erzählzt was er will und wem er will. Genauso wie es immer in Russland war. Leider.

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