Zwischenlandung
Ukrainischer Minister randaliert am Flughafen

Zwischenfall bei der Zwischenlandung: Der ukrainische Innenminister Juri Luzenko hat am Montagabend betrunken am Frankfurter Flughafen randaliert und ist von der Polizei abgeführt worden.

HB FRANKFURT. Ein Polizeisprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt einen Bericht der „Bild“-Zeitung, wonach Luzenko während einer Zwischenlandung dem Flughafenpersonal aufgefallen und gemeinsam mit seinem Sohn auf ein Polizeirevier mitgenommen worden sei. Details konnte der Sprecher zunächst nicht nennen. Laut Bericht mussten Beamte der Bundes- und Landespolizei den betrunkenen Minister und seinen ebenfalls stark alkoholisierten Sohn am Weiterflug hindern.

Ein Lufthansa-Sprecher berichtete von einem ukrainischen Fluggast, der „einen stark alkoholisierten Eindruck machte und sehr laut war“. Der Mann, der aus Kiew kam und nach Seoul weiterfliegen wollte, sei nach der Entscheidung, ihn nicht an Bord zu lassen, handgreiflich geworden und habe „deutlich randaliert“. Es sei zu befürchten gewesen, dass es auch an Bord der Maschine zu Pöbeleien gekommen wäre. „Deshalb war die Entscheidung, ihn nicht mitzunehmen und die Polizei einzuschalten, absolut richtig“, sagte der Sprecher, der über die genaue Identität des Mannes keine Angaben machte.

Als die Polizei am Gate aufgetaucht sei, so berichtet die „Bild“-Zeitung, hätten beide Männer mit Handys geworfen. Nach einem Handgemenge seien der Politiker und sein Sohn aufs Flughafenrevier gebracht worden. Bei dem 19-Jährigen wurden der Zeitung zufolge drei Promille gemessen. Am Dienstagabend hätten die beiden Männer ausgenüchtert weiterfliegen dürfen.

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