Zypern-Krise

Samaras sieht griechisches Finanzsystem nicht gefährdet

Antonis Samaras befürchtet keine negativen Auswirkungen der Zypern-Krise auf Griechenland. Das Finanzsystem sei nicht gefährdet. Doch Athen wartet nervös auf die Entscheidung des zyprischen Parlaments zum Rettungsplan.
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Antonis Samaras glaubt nicht, dass sich die Lage in Zypern negativ auf sein Land auswirkt. Quelle: dpa

Antonis Samaras glaubt nicht, dass sich die Lage in Zypern negativ auf sein Land auswirkt.

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Berlin/AthenGriechenlands Premierminister Antonis Samaras sieht nach den Beschlüssen der Eurogruppe zu Zypern das griechische Finanzsystem nicht als gefährdet an. Samaras sagte „Spiegel Online“, die Beschlüsse bereiteten Griechenland keine Sorge. „Ich bin absolut sicher, dass das griechische Finanzsystem nicht gefährdet ist“, sagte Samaras am Sonntag am Rande einer Veranstaltung in Thessaloniki.

Wie „Spiegel Online“ aus griechischen Regierungskreisen erfuhr, macht man sich in Athen allerdings große Sorgen für den Fall, dass das zyprische Parlament den Brüsseler Rettungsplan ablehnt. Den Kreisen zufolge wäre dies für die griechische Regierung gleichbedeutend mit dem Ausscheiden Zyperns aus der Euro-Zone.

Da Zypern und Griechenland wirtschaftlich eng verbunden sind, hätte das schwerwiegende Folgen für die griechische Ökonomie. Zypern will am Montag über das Rettungspaket entscheiden. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als unsicher. Auf Zypern ist der Ärger groß über eine geplante Zwangsgabe auf Bankguthaben.

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20 Kommentare zu "Zypern-Krise: Samaras sieht griechisches Finanzsystem nicht gefährdet"

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  • Zypern hat meine vollste Unterstützung! Deshalb fordere ich die Abschaffung unseres Sozialstaates, Heraufsetzung der Lebensarbeitszeit auf 69 Jahre, Kürzung des Urlaubs und eine Ausgangssperre ab 21:00 Uhr für Deutschland. Wäre doch gelacht, wenn wir es so nicht schaffen, den Rest Europas wieder auf den Weg des Wohlstandes zu bringen.

  • Das Finanzsystem in Griechenland ist nicht gefährdet, das geht ja auch nicht dieses ist ja schon völlig hinüber.

    Sicherlich wird Der PIIGS-Staat Griechenland, demnächst wieder ein paar dutzend Mlliarden extra brauchen, für das nicht gefährdete Finansystem.

  • Insider,ich glaube das Zypern die Wahrheit sagt. Schäuble lügt doch ,wie er will. Das er dann gegenüber der deutschen Bevölkerung das Gegenteil behauptete,ist nicht neu. Man versucht die Deutschen zu beruhigen.
    Das jetzt bezüglich AfD die Nazikeule geschwungen wird,war klar. Darauf sind die Medien und die Blockparteien spezialisiert. Diese Eurobefürworter fühlen sich durch und durch als Europäer.Sie wollen die europäische Nation uns einen europäischen Zentralstaat und zwar auch erkennbar gegen den Willen der Bevölkerungen.Diese Fanatiker sind rechts und nationalistisch. Die AfD hingen tritt für Kleinstaaten ein,wie bisher mit eigener Währung.

  • "Einlagensicherung respektiert"

    Die deutsche Regierung hat sich nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei den Verhandlungen dafür ausgesprochen, Kleinanleger der zyprischen Banken zu schützen. Sie habe bei ihrem Lösungsvorschlag ebenso wie der Internationale Währungsfonds (IWF) "die Einlagensicherung respektiert", sagte Schäuble am Sontagabend im deutschen Fernsehen. Diese europäische Regelung sieht einen vollständigen Schutz von Bankguthaben bis 100.000 Euro vor.

    Für die Entscheidung, auch Anleger mit geringeren Guthaben mit einer Sonderabgabe zu belasten, machte Schäuble die zyprische Regierung, die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) verantwortlich. Diese hätten sich "für diese Lösung entschieden, und das müssen sie nun dem zyprischen Volk auch erklären"Quelle ARD Studio Berlin-na bitte,Zypern´s Präsi wollte die großen Vermögen schützen,aber in Zypern erzählt er´s genau andersrum und versucht Deutschland als Blitzableiter zu benutzen!Einfach schäbig!

  • Wie zu erwarten, ist "der Markt" bereits nervös unterwegs.

    EURO fällt, SFR steigt weiter nach dem Anstieg vom Freitag, Indizes um die 2% zZt down.....

  • "Schäuble hatte übrigens eine Sperrung von 40% des Sparguthabens für Zypern gefordert."

    Das war wohl von unserer Regierung und dem IWF vorgeschlagen worden, gleichzeitig sollte aber die Einlagensicherung bis 100,000. Euro gelten. Man wollte die hohen Anlagesummen treffen und brauchte diesen Prozentsatz, um die avsierten 5-6 MRD zusammen zu bekommen.

    Das konnte aber nicht durchgesetzt werden, sondern Zypern, die EZB und die Europ. Kommission wollte einen "bail-in", indem alle gleichmäßig belastet würden mit dem Argument, daß man sonst die Großanleger verprellen würde!!!

    Und so kam es zu dem abgestuften, sehr viel niedrigeren Abschlags-Kompromiß in der Art, daß dann auch die erforderliche Summe zustande käme.

    Das sagte Schäuble heute abend in den Nachrichten.

    Zypern will nun nachverhandeln, bevor es dort abstimmen läßt.

  • Natürlich ist Krieg keine Option.
    Allerdings zeigt uns die Geschichte immer wieder, Menschen wurden ständig durch Intrigen und Lügen in den Krieg getrieben. Wird das Essen knapp, beginnt der Selbstläufer. Ein Krieg ist dann nicht mehr zu verhindern. Besorge Essen für deine Familie oder sie wird verhungern.

    Ein Problem ist, die Menschen wurden zu lange von Politikern angelogen. Das schürt unendlichen Zorn, der vom Unterbewusstsein förmlich nach oben schießt. Die psychische Entspannung erfolgt in aggressiver oder entschlossener unkontrollierbarer Form. Siehe den Zusammenbruch in der DDR. Erst staute sich die Wut auf, dann geschah alles sehr schnell und war nicht mehr zu stoppen. Von niemandem. Genau das geschieht mit dem Euro. Der Euro treibt die Menschen gegeneinander. Auch hier sehen wir, wie sich die Lage mehr und mehr zuspitzt.

    Politiker lügen und intrigieren was das Zeug hält. Der Euro muss umgehend weg, sonst ist es um den Frieden in Europa geschehen. Mit dem Euro wird die Wirtschaft in den südlichen Ländern wie Spanien, Griechenland, Zypern, Portugal, Italien und Frankreich weiterhin einbrechen. Die Unruhen nehmen permanent zu. Unter dem Euro kann keine wirtschaftliche Besserung erfolgen. Das ist ein ökonomisches Gesetz, das nicht lügt.

  • "Nehmen wir mal an, wir müssten alle Mitglieder von CDU/SPD/FDP/Grüne töten, um so bescheuerte Sätze wie; "Samaras sieht griechisches Finanzsystem nicht gefährdet" nicht mehr lesen zu müssen. Wäre es das wert?

  • Der Mann ist echt "goldig". Mehr fällt mir dazu aktuell wirklich nicht ein! Diese Aussage werden jetzt alle Regierungschefs in Europa wiederholen und damit einen Bankrun auslösen - was sonst? Zumindest dann, wenn die Menschen kapiert haben, was hier läuft: Ein Bailout der Finanzmafia auf Kosten der einfachen Bürger.
    Aber das war abzusehen, oder?
    Game over!

  • Lügen nichts als Lügen.

    Jetzt wird Klartext geredet!

    Aufgrund der Gemeinschaftswährung dem Euro nehmen die wirtschaftlichen Differenzen zwischen den europäischen Staaten permanent zu. Es ist davon auszugehen, dass der Euro den nächsten Krieg in Europa auslösen wird.

    Den Krieg kann nur die Alternative für Deutschland verhindern. Nicht ohne Grund unterstützen zahllose Professoren und hochrangige Ökonomen die AfD. Wieso sollte diese Elite bestehen aus intelligenten Ökonomen, rechtsorientiert sein.

    Dieses rechtsradikale Märchen wird von den Parteien der CDU, CSU, FDP, SPD, Linken und Grünen zusammen gesponnen, um ihre eigene Macht zu sichern.

    Die AfD ist alles andere als rechtsradikal. Die Alternative für Deutschland tritt für vernünftige Politik, gegen eine korrupte Politik der Diktatur aus Brüssel, an.

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