Rezession
US-Durchschnittseinkommen gesunken

Durchschnittlich haben die Amerikaner heute deutlich weniger Geld auf dem Konto als nach dem Ende der Rezession 2009. Die größten Verluste mussten unter anderem Schwarze, die obere Mittelklasse und Arbeitslose hinnehmen.
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WashingtonDer amerikanische Durchschnittshaushalt hat derzeit weniger Einkommen als zum Ende der Rezession vor vier Jahren. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts der USA hervor, die von dem Forschungsinstitut Sentier Research ausgewertet wurden.

Demnach ist das Durchschnittseinkommen bereinigt um die Inflation um 4,4 Prozent gesunken, heißt es in dem am Mittwoch in Washington vorgelegten Bericht. Das mittlere Einkommen habe im Juni dieses Jahres bei 52 098 Dollar (39 000 Euro) gelegen.

Im Juni 2009, in dem die Rezession endete, waren es 54 478 Dollar gewesen. Vor Beginn der Rezession im Dezember 2007 waren es 55 480 Dollar gewesen. Dem Bericht zufolge hat fast jede Bevölkerungsgruppe weniger Einkommen als vor vier Jahren.

Eine Ausnahme bilde die Gruppe der 65- bis 74-Jährigen. Einige Gruppen hätten überdurchschnittliche Einkommensverluste hinnehmen müssen, darunter Schwarze, Angehörige der oberen Mittelklasse mittleren Alters und Arbeitslose.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rezession: US-Durchschnittseinkommen gesunken"

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  • @george.orwell

    Sie treffen den Nagel mal wieder auf den Kopf!

  • Ein Durchschnittseinkommen zu errechnen dient nur dazu den Leuten zu suggerieren alles sei in Ordnung.

    Die Zahl gehört durch weitere Zahlen ergänzt: zB Durchschnittseinkommen ohne die höchstens 10%!

    Sind diejenigen, die in Zeltstätten leben und gar keinen Berufstätigkeit mehr haben, eigentlich auch Teil des Nenners?

    Diese Zahl verblendet!

  • Einziger Boom ist die wachsende Anzahl von Suppenküchen. Auf der anderen Seite enorme Gewinnzuwächse im rechtsfreien Raum von Goldman Sachs & Co.

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