2,4 Prozent
Regierung hebt Wachstumsprognose deutlich an

Der Optimismus wächst: Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose erneut angehoben – und zwar deutlich.

HB BERLIN. Regierungskreise bestätigten am Freitag in Berlin entsprechende Informationen der „Süddeutschen Zeitung“. Bislang hatte die Regierung ein Wachstum von 1,6 Prozent erwartet, nun werden 2,4 Prozent gemeldet.

Inzwischen hätten sich die wichtigsten Konjunkturdaten so stark entwickelt, dass die wirtschaftliche Entwicklung deutlich besser als erwartet ausfallen werde, hieß es. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wird die korrigierte Prognose am Freitag vorlegen. Einen Tag zuvor präsentieren die sechs führenden Wirtschaftsinstitute ihr Herbstgutachten.

Dank der sprudelnden Steuereinnahmen wird Deutschland in diesem Jahr erstmals seit 2001 auch wieder den EU-Stabilitätspakt erfüllen, der eine Höchstgrenze für das Staatsdefizit von drei Prozent vorschreibt. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) wird früheren Angaben zufolge Brüssel voraussichtlich ein Defizit von 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts melden. Bei anhaltend guter Einnahmenentwicklung könnte der Wert noch besser ausfallen. Im vergangenen Jahr lag das Staatsdefizit bei 3,2 Prozent.

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