2 Prozent Inflationsrate für 2004
Padoa-Schioppa gegen Lockerung des Stabilitätspaktes

Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Tommaso Padoa-Schioppa, hat sich gegen eine Lockerung des europäischen Stabilitätspaktes ausgesprochen.

HB LONDON. „Ein Fehler wäre es, die Haushaltsdisziplin zu lockern, die durch den Wachstums- und Stabilitätspakts geschaffen wurde“, sagte Padoa-Schioppa am Samstag auf einer Investment-Konferenz in London. Ein weitere Fehler wäre eine Lockerung der auf Preisstabilität ausgerichteten Geldpolitik.

Padoa-Schioppa äußerte zudem die Überzeugung, dass das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone Endes dieses Jahres in Gang komme und sich im kommenden Jahr beschleunige. Die Wirtschaft war im zweiten Quartal 2003 um 0,1 Prozent geschrumpft, soll den Prognosen zufolge im zweiten Halbjahr aber wieder leicht wachsen. Für 2004 erwartet Padoa-Schioppa eine Inflationsrate von unter 2 Prozent; im September lag sie unverändert bei 2,1 Prozent.

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