2007/2008
Auch HWWI senkt Wachstumsprognosen

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat als weiteres Forschungsinstitut seine Wachstumsprognosen für Deutschland nach unten geschraubt. Zugleich sagte das Institut voraus, dass sich der Stellenzuwachs 2008 deutlich reduzieren werde.

HB BERLIN. Das HWWI senkte am Donnerstag seine Vorhersage für dieses Jahr von 2,8 auf 2,5 Prozent. Für 2008 wird nur noch ein Plus von 2,3 nach bislang 2,5 Prozent erwartet. Damit setze sich der Aufschwung fort. „Allerdings haben sich mit der Immobilien- und Finanzkrise in den USA und den jüngsten Rekordständen beim Ölpreis und beim Euro-Dollar-Kurs auch einige Schatten über die ansonsten günstigen Konjunkturperspektiven gelegt“, hieß es. Deshalb erwarten auch das Kieler IfW, der DIHK, der Internationale Währungsfonds und zahlreiche Banken ein geringeres Wachstum als bislang angenommen.

Durch den Aufschwung werden dem HWWI zufolge in diesem Jahr 700 000 neue Jobs geschaffen. Der Stellenzuwachs halbiere sich 2008. Die steigende Beschäftigung trage dazu bei, dass sich der private Konsum im kommenden Jahr zur Wachstumsstütze aufschwinge. Die Exporte dürften dagegen wegen der nachlassenden Weltkonjunktur etwas langsamer zulegen.

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