26,8 Millionen Tonnen: Deutschland exportiert weniger Stahl

26,8 Millionen Tonnen
Deutschland exportiert weniger Stahl

Die deutsche Eisen- und Stahlindustrie hat im vergangenen Jahr erstmals seit drei Jahren weniger exportiert. Da die starke weltweite Nachfrage aber gleichzeitig die Preise hoch trieb, legten die Export-Einnahmen der Branche dennoch deutlich zu.

HB BERLIN. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes wurden bis einschließlich November 26,8 Millionen Tonnen Eisen und Stahl ausgeführt - knapp 13 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Einfuhren gingen um gut sieben Prozent auf 22,9 Millionen Tonnen zurück.

Der Wert der Ausfuhren stieg allerdings um gut sechs Prozent, für die eingeführte Menge mussten die Importeure über elf Prozent mehr ausgeben als 2004. „Die auch weltweit steigenden Preise werden vor allem auf die erhöhte Nachfrage in China zurückgeführt“, erklärte das Amt.

Obwohl China mehr Rohstahl als die USA und die Europäische Union zusammen produzierte und seine Produktion von Roheisen sogar über der Erzeugung einschließlich der Japans liegt, war das Land auch ein wichtiger Abnehmer von deutschem Eisen und Stahl.

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