30 Mitgliedstaaten
OECD prophezeit Zehn-Prozent-Arbeitslosenquote

Düstere Prognose: Die OECD rechnet mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit in ihren 30 Mitgliedstaaten. Nach den Angaben der Organisation werden Ende 2010 voraussichtlich mehr als 57 Mio. Menschen arbeitslos sein, was einer Quote von 9,9 Prozent entspricht – so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr.

HB PARIS. In den 30 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden Ende 2010 voraussichtlich mehr als 57 Mio. Menschen arbeitslos sein, heißt es in einer am Dienstag in Paris veröffentlichten Prognose. Dies entspreche einer Quote von 9,9 Prozent und damit der höchsten Arbeitslosigkeit seit Ende der 70er Jahre. Im April dieses Jahres lag die Quote bei 7,8 Prozent, im letzten Quartal 2007 bei nur 5,5 Prozent. Damals waren 31,6 Mio. Menschen in den OECD-Ländern arbeitslos.

„Die Arbeitslosigkeit wird noch lange Zeit die nationalen Wirtschaftssysteme belasten“, teilte OECD-Generalsekretär Angel Gurría mit. Vorherige Rezessionen hätten gezeigt, dass die Erholung auf dem Arbeitsmarkt erst lange nach der wirtschaftlichen Erholung einsetze. In Zeiten wie dieser müssten die Regierungen gute soziale Sicherungsnetze garantieren. Der OECD gehören fast alle großen Industrienationen der Welt an - darunter neben Deutschland die USA, Japan, Frankreich und Großbritannien.

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