4,9 Prozent weniger Aufträge
Talfahrt am Bau setzt sich fort

Die Talfahrt am deutschen Bau hat sich im ersten Halbjahr 2004 fortgesetzt. Preisbereinigt ging das Auftragsvolumen des Bauhauptgewerbes um 4,9 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2003 zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

HB WIESBADEN. Der für das Jahr 2000 auf den Wert 100 festgelegte Index für den Auftragseingang sank auf 74,9 Zähler. Im Juni lag das Minus bei real 2,9 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten sank im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent. Im Juni lag hier das Minus im Vergleich zum Juni 2003 sogar bei 9,8 Prozent. Damit waren Ende Juni 2004 noch 752 000 Menschen in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus tätig. Der Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten 34 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Rückgang um 3,7 Prozent sowohl beim Hoch- als auch beim Tiefbau. Bei den Auftragseingängen verzeichnete der Tiefbau im ersten Halbjahr mit minus 6,3 Prozent einen stärken Rückgang als der Hochbau, der auf minus 3,8 Prozent kam.

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