9,7 Prozent BIP-Wachstum Chinas Wirtschaft kämpft gegen die Inflation

Chinas Konjunktur läuft weiter auf Hochtouren. Große Sorgen bereiten allerdings die steigenden Verbraucherpreise. Trotz Regierungsmaßnahmen und Leitzinserhöhungen ist die chinesische Inflation im März erneut gestiegen.
Update: 15.04.2011 - 09:33 Uhr 1 Kommentar
Chinesische Währung Yuan: Die Inflation in China nimmt stetig zu. Quelle: Reuters

Chinesische Währung Yuan: Die Inflation in China nimmt stetig zu.

(Foto: Reuters)

PekingWirtschaftswachstum und Inflation haben in China schneller als erwartet zugelegt. Der Anstieg der Verbraucherpreise war im ersten Quartal mit 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der höchste seit fast drei Jahren.

Trotz Zinserhöhungen und anderer Bremsmanöver der Regierung wuchs die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal um 9,7 Prozent, wie das Statistikamt am Freitag in Peking berichtete.

Die Nahrungsmittelpreise stiegen sogar um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Erzeugerpreise legten im März um 7,3 Prozent auf den höchsten Stand seit 30 Monaten zu. Die Anlageinvestitionen wuchsen im ersten Quartal um 25 Prozent.

Besonders stiegen die Investitionen im Immobiliensegment mit 34 Prozent. In Wohnungen wurde sogar um 37 Prozent mehr investiert als im Vorjahresquartal.

Die hohe Inflation und die Immobilienblase gehören zu den Hauptsorgen der Regierung, die wegen der Überhitzungsgefahren das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr eigentlich drosseln wollte. Im vergangenen Jahr wurden 10,3 Prozent Wachstum erreicht.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "9,7 Prozent BIP-Wachstum : Chinas Wirtschaft kämpft gegen die Inflation"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Diesem kurzen Bericht sollte unbedingt eine Analyse von Kennern der chinesischen Wirtschaft folgen. Es ist sicher interessant zu erfahren, worin die Ursachen der hohen Inflationsrate liegen.
    Die Vermutung, daß das Angebot an Waren und Diensten rein mengenmäßig nicht der gestiegenen Nachfrage folgen kann, dürfte nicht so falsch sein. Aber das ist natürlich lediglich eine Annahme ohne Belege.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%