Ärmere Mitgliedsstaaten am stärksten betroffen
Lebensmittelpreise in der EU um mehr als sieben Prozent gestiegen

Die Lebensmittelpreise in der Europäischen Union sind im April um mehr als sieben Prozent gestiegen. Sie lagen mit 7,1 Prozent deutlich über der allgemeinen Inflationsrate von 3,6 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. In Deutschland mussten die Verbraucher 6,4 Prozent mehr für Lebensmittel zahlen als im Vorjahr.

ap BRÜSSEL. Besonders hart traf es vor allem ärmere EU-Mitglieder. So stiegen die Nahrungsmittelpreise in Bulgarien um 25,4 Prozent, in Litauen um 21,7 Prozent und in Estland um 18,3 Prozent.

EU-Kommissionssprecher Michael Mann sagte, die starken Preiserhöhungen seien zum Teil auf schlechte Ernten und die wachsende Nachfrage aus Entwicklungsländern zurückzuführen. Die zunehmende Verwendung landwirtschaftlicher Rohstoffe zur Produktion von Biosprit habe dagegen nur marginale Auswirkungen.

Den niedrigsten Anstieg der Lebensmittelpreise gab es im April mit 3,2 Prozent in Portugal, gefolgt von den Niederlanden mit 5,4 und Frankreich mit 5,5 Prozent.

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