Aktuelle Konjunkturdaten
US-Eigenheimverkäufe fallen auf 13-Jahres-Tief

Angesichts der Immobilienkrise schrecken in den USA immer mehr Menschen vor dem Kauf eines neuen Eigenheims zurück. Im Januar ging die Zahl der Verkäufe stärker als erwartet um 2,8 Prozent zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Mitte der 90er Jahre, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte.

HB WASHINGTON. Die Jahresrate belief sich auf 588 000 verkaufte Häuser nach revidiert 605 000 Stück im Dezember. Experten hatten für Januar mit 600 000 Verkäufen gerechnet.

Die Verkäufe von bestehenden Häuser machen etwa 75 Prozent des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von Neubauten 25 Prozent. „Gemäß den Erhebungen des Conference Board sind die Konsumenten für Wohneigentum derzeit nicht zu begeistern“, stellt die Landesbank Berlin fest. Da ein Hausverkauf dann als ausstehend gilt, wenn zwar ein Vertrag unterzeichnet, aber noch nicht umgesetzt ist, dient der Index ausstehender Hausverkäufe auf Sicht von ein, zwei Monaten als ein Frühindikator für die kommende Entwicklung des Verkaufs von bestehenden Häusern.

Der Durchschnittspreis für ein amerikanisches Eigenheim betrug im Januar 201.100 Dollar und lag damit um 4,6 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Im Dezember 2007 hatte der Medianpreis bei 207.000 Dollar gelegen.

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