Aktuelle US-Konjunkturdaten
Hauserverkaufszahlen fallen zu Jahresbeginn weiter

Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA ist im Januar verglichen mit dem Vormonat um saisonbereinigt 0,4 Prozent auf einen Jahreswert von 4,89 Millionen gefallen. Dies war der sechste Rückgang in Folge. Volkswirte hatten allerdings mit einem Minus von 1,8 Prozent gerechnet.

HB WASHINGTON. Im Dezember hatte der Wert bei annualisiert revidiert 4,91 (vorläufig: 4,89) Millionen gelegen. „Subprime-Kredite und andere riskante Hypothekenprodukte sind nahezu vollständig vom Markt verschwunden und innerhalb der vergangenen fünf Monate hat sich dies in schwachen, aber ziemlich stabilen Verkaufszahlen gespiegelt“, sagte Lawrence Yun, Chefvolkswirt der National Association of Realtors (NAR), am Montag zur Veröffentlichung der Zahlen.

Der Preisverfall hielt zu Jahresbeginn ebenfalls an: Der Durchschnittspreis für ein Eigenheim betrug im Januar 201.100 Dollar und lag damit um 4,6 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Im Dezember 2007 hatte der Medianpreis bei 207.000 Dollar gelegen. Der Preisrückgang sei angesichts der hohen Lagerbestände nicht überraschend, sagte Yun.

Die über Erwartung liegenden Verkäufe stützen den Dax am Nachmittag etwas. „Allzu große Bedeutung haben die Zahlen aber nicht, zumal erst am Mittwoch mit den Neubauverkäufen die eigentlich wichtigen Zahlen kommen“, sagte ein Händler.

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