Alle Bereiche betroffen
Großhandel setzt im August weniger um

Mit einem heftigen Umsatzminus im August müssen die deutschen Großhändler fertig werden. Die Branche setzte im Vergleich zum August 2002 nominal 3,3 % und ohne die Preisveränderungen (real) 3,5 % weniger um, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

HB BERLIN. Im Vergleich zum Juli sanken die Umsätze nominal um 2,0 % und real um 1,7 %. Damit hat die Branche in diesem Jahr bislang ein nominales Umsatzplus von 0,5 % erwirtschaftet. Real setzten die Großhändler jedoch 0,1 % weniger um als in den ersten acht Monaten 2002.

Im August verzeichnete den Statistikern zufolge lediglich der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör einen realen Umsatzzuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei aber nominal 3,4 % weniger abgesetzt wurde. Alle anderen Bereiche des Großhandels nahmen sowohl real als auch nominal weniger ein als im August 2002. Dabei brach der reale Umsatz im Großhandel mit lebenden Tieren und landwirtschaftlichen Grundstoffen um über sechs Prozent ein. Die Großhändler mit Rohstoffen, Halbwaren, Altmaterial und Reststoffen verkauften real fast fünf Prozent weniger, und der Umsatz mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren schrumpfte im Großhandel um über vier Prozent.

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