Analysten bewerten die Zahlen positiv
Umsatz im Einzelhandel stagniert

Der deutsche Einzelhandel kommt nicht in Schwung. Zwar verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2005 nominal ein Umsatzplus von einem Prozent, der reale Umsatz blieb aber unverändert.

HB BERLIN. Die Einnahmen seien zum Vormonat nicht nennenswert gestiegen, erklärte das Amt am Freitag. Auch zum Vorjahresmonat habe der Umsatz stagniert. Wegen einer Umstellung der Statistik wurden jedoch nur die großen Filialketten erfasst. Analysten wie Ulrike Kastens vom Bankhaus Sal. Oppenheim betonten, ob der private Konsum merklich zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal beigetragen habe, sei deshalb schwer einzuschätzen.

Manfred Kurz von der Bayerischen Landesbank bezeichnete die Stagnation schon als überraschend gutes Ergebnis: „Heute ist man ja schon mit einem unveränderten Ergebnis zufrieden.“ Analysten hatten mit einem realen Umsatzminus zum Vorjahr von 0,8 Prozent und einem Minus zum Februar um 0,5 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Umsätze zum Vorjahr um ein Prozent gestiegen und zum Januar unverändert geblieben. Genauere Ergebnissen veröffentlicht das Amt erst in zwei Monaten.

Eine Stagnation der Umsätze im März werteten die Analysten auch deshalb als positiv, weil die Osterfeiertage dieses Jahr in vollem Umfang in den März fielen und dieser damit zwei Verkaufstage weniger hatte als der März 2004. Eine detaillierte Aufstellung nach Branchen machte das Amt wegen der Änderung an der Statistik nicht. Grob geschätzt dürften die Einnahmen mit Textilien, Bekleidung und Schuhen aber real um sieben Prozent zum Vorjahr gestiegen sein, während der Facheinzelhandel vor allem mit Lebensmitteln ein Umsatzminus von einem Prozent verbucht habe.

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