Analysten hatten mit einem Umsatzplus gerechnet
Schlechte Geschäfte im Einzelhandel

Die Umsätze der deutschen Einzelhändler sind im Juli spürbar gesunken.

HB WIESBADEN. Im Vergleich zum Juli 2004 setzte die Branche real 3,0 und nominal 2,7 Prozent weniger um, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Von Juni auf Juli fielen die Umsätze preisbereinigt (real) um 0,6 und nominal um 0,9 Prozent. Für die ersten sieben Monate des Jahres meldeten die Statistiker ein Umsatzplus von real 0,5 Prozent und ein nominales Plus von 0,8 Prozent.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten für Juli im Schnitt mit einem realen Umsatzplus von 1,1 Prozent zum Vorjahr und 0,4 Prozent zum Vormonat gerechnet. Vor allem der Verkauf von Lebensmitteln, Tabakwaren und Getränken lief im Juli schlechter als vor einem Jahr, berichtete das Amt. Dieser Bereich verkaufte fünf Prozent weniger. Der Umsatz im Versandhandel brach sogar real um 9,5 Prozent und nominal um 10,6 Prozent ein.

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