Analysten hatten mit mehr gerechnet
US-Verbraucherstimmung verfehlt Erwartungen

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im Juli nach vorläufigen Berechnungen der Universität Michigan leicht gestiegen, aber nicht so stark wie erwartet.

HB NEW YORK. Der entsprechende Index der Universität Michigan lag bei 96,0 Punkten nach 95,6 Zählern im Juni, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Indexstand von 97,0 Prozent gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge stieg der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate auf 90,4 (Juni 88,5) Zähler. Bei den gegenwärtigen Bedingungen ergab sich ein Rückgang auf 104,6 (106,7) Punkte.

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