Analystenerwartung getroffen
US-Außenhandelsdefizit ohne Überraschung

Das Außenhandelsdefizit der USA ist im Mai wie erwartet gestiegen. Wegen des hohen Ölpreises stieg der Fehlbetrag auf 60,04 Milliarden Dollar von revidiert 58,67 Milliarden im April. Die Exporte erreichten ein Rekordhoch.

HB WASHINGTON. Experten hatten mit einem Anstieg auf 60,00 Milliarden Dollar gerechnet. Die gesamten Einfuhren stiegen um 2,3 Prozent auf 192,1 Milliarden Dollar. Die Exporte wuchsen um 2,2 Prozent auf 132,0 Milliarden Dollar und erreichten damit ein Rekordhoch, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Der Fehlbetrag in der US-Handels- und Leistungsbilanz wird an den Märkten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Zur Finanzierung des Defizits benötigen die USA massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft. Im besonderen Blick der Märkte steht jeden Monat auch das US-Handelsdefizit mit China. Dieses stieg im Mai um 3,3 Prozent auf 20,0 Milliarden Dollar.

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