Analystenerwartungen enttäuscht
Aufträge für US-Industrie bleiben aus

Auch die jüngsten Daten zum Auftragseingang in der US-Industrie sind Wasser auf die Mühlen derer, die den Wirtschaftsaufschwung in den USA schon am Ende sehen, bevor er richtig begonnen hat. Es ist das erste Mal seit April, dass die Daten eine negative Tendenz aufweisen.

HB WASHINGTON. Das Volumen der eingegangenen Bestellungen sei zum Vormonat um 0,8 % gesunken, teilte das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mit. Die spanne der analystenerwartungen hatte imw esentlichen zwischen einem geringeren Rückgang um 0,2 % und einem leichten Plus von 0,1 % gelegen. Im Juli war der Auftragseingang noch um revidiert 2,0 % gestiegen.

Bereits am Vortag hatte ein überraschender Rückgang des Konjunkturindexes der US-Einkaufsmanager im September eine verlangsamte Erholung des Verarbeitenden Gewerbes in der weltgrößten Volkswirtschaft signalisiert. Die US-Industrie war von dem jüngsten Konjunkturabschwung am stärksten betroffen. Allein in den vergangenen drei Jahren wurden in der Branche mehr als 2,5 Mill. Stellen abgebaut.

Für den Ordereingang bei langlebigen Wirtschaftsgütern meldete das Ministerium für August eine Abnahme um 1,1 %. Der Auftragseingang ohne Berücksichtigung des Rüstungssektors reduzierte sich um 1,7 %, im Vormonat hatte das Plus bei revidiert 2,2 % gelegen. Die Orders ohne den Transportsektor sanken um 0,5 (Vormonat revidiert: +2,4) %.

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