APEC-Gipfel
Staatshilfen noch beibehalten

Die Mitgliedsländer des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums haben sich dafür ausgesprochen, die staatlichen Hilfen trotz konjunktureller Erholung nicht zu schnell abzubauen. Man müsse das richtige Maß finden, auch ein zu langes Festhalten an den Unterstützungen sei letztendlich schädlich.
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HB SINGAPUR. Vor dem Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) haben Politiker und Wirtschaftsvertreter vor einer zu schnellen Einstellung der staatlichen Hilfen in der Wirtschaftskrise gewarnt. Die Hilfen könnten erst eingestellt werden, wenn es eine echte Erholung gebe, die durch die Privatwirtschaft getragen werde, mahnte am Freitag der malaysische Ministerpräsident Najib Razak während einer Diskussion auf einer Konferenz am Rande des APEC-Gipfels.

Die größte weltweite Wirtschaftskrise seit Mitte der 30er Jahre steht im Mittelpunkt des APEC-Treffens, zu dem am Wochenende auch US-Präsident Barack Obama in Singapur erwartet wird. Der Ministerpräsident von Singapur, Lee Hsien Loong, forderte, das Ende der staatlichen Hilfen müsse international koordiniert werden. Die Hilfen dürften auch nicht zu lange dauern, da auch dies zu „ernsthaften Problemen“ führen könne, sagte Lee.

Auf der Konferenz wurde auch deutlich, dass der wirtschaftliche Aufschwung wohl zu großen Teilen von China, Indien und anderen asiatischen Staaten getragen werden wird. „Die Welt braucht China für die Entwicklung“, sagte Präsident Hu Jintao auf der Konferenz. Der APEC gehören 21 Staaten des asiatisch-pazifischen Raumes an, darunter die USA und China.

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